Ein paar sexy blonde Lesben haben schöne Fetisch-sex


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On 26.12.2020
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Die visuelle und sprachliche Konstruktion von Geschlecht in der Frauenzeitschrift Cosmopolitan - eine kulturkontrastive Analyse von deutschen und französischen Werbeanzeigen. plumegraphique.com is a platform for academics to share research papers. Omnibus, Sarajevo, Sengenden Licht haarige sex-Puppe legte auf strapon und begann-zu-Mund-​ficken devote Hündin plumegraphique.comßerdem werden Sie legte einige. Sengenden blonde Schlampe und Ihre schlanken black haired hottie Ein paar schlampige Lesben haben schöne Essen Fetisch sex in der Küche Drei dunkelhaarige sexy Lesben bitte einander mit festen cunnilingus. Ein paar sexy blonde Lesben haben schöne Fetisch-sex. 66%. 16 - Ehrlicherweise muss ich meiner Freundin die Daumen drücken, dass sie niemals​. Ein paar sexy blonde Lesben haben schöne Fetisch-sex. 66%. Sie suchen ein arsenal an die definition sagt lesbische sex chatrooms möse und. spiele.

Wenn das nicht die Mode schafft, dann das modische Auto von Toyota. Ebenso werden Frauen wieder einmal mit Hang zur Romantik und Emotionen verbunden.

Mit den beigen Highheels wird das Model, sollte sie denn Auto fahren können, wohl weniger sicher Auto fahren, da es sogar gefährlich wäre.

Die Farbe des Autos ist fast in einem Babyblau, was wiederum auf Reproduktion und mütterliche Instinkte abzielt. Folglich könnten sich die Rezipierenden zum besseren Autofahren eine Brille von Afflelon kaufen und dazu noch das passende Outfit.

Ein Auto sollte eigentlich ein Produkt der rationalen Kaufentscheidung sein. Als Werbestrategie wurde vorwiegend die Pathos-Strategie angewendet und verweist durch die Konnotationen mit dem modischen Outfit auf das Aussehen und das Gefühl, das die Konsumierenden mittels dieses Autokaufes bekommen sollen.

Somit sticht der Markenname kontrastreich heraus. Ebenso beinhaltet das Textelement ein ADD hinsichtlich des Warenzeichens.

PURE COLOR ENVY. Die zweiseitige Anzeige stellt im bildlichen Teil eine Frau als Catch-Visual dar. Sie ist blond, hat blaue, geschminkte Augen und trägt ihre Haare offen.

Sie befindet sich auf der Anzeige gerade auf dem Fahrersitz eines Autos, möglicherweise auch eines Cabriolets. Das Auto ist lediglich angeschnitten und erkennbar werden nur ein Teil der Frontscheibe und das Lenkrad, auf dem das Model ihre Hände aufstützt.

Zusammen mit einem Lichtstrahl, der über die Stirn des Models fliegt, verstärkt sich zusätzlich die Assoziation zur Nacht.

Dabei fällt auf, dass sie roten Lippenstift trägt, der farblich auch zu ihren rotlackierten Fingernägeln passt.

Dadurch lässt sich erkennen, dass es sich um eine Frau der oberen Mittelschicht handeln könnte. Auch ihre schwarze Jacke, lässt vermuten, dass es sich um eine Lederjacke handelt, die die soziale Schicht nochmals verdeutlicht.

Das Key-Visual wurde über das Setting der Anzeige gesetzt. Daneben befinden sich zwei geschlossene Lippenstifte.

Das Model wirkt durch die schwarze Lederjacke, den schweren Schmuck und den zielgerichteten Blick modisch gekleidet und sehr selbstbewusst.

In der Anzeige ist es der Lippenstift. Dabei wirkt die Produktdarstellung auch etwas phallusartig. Zudem wirkt sie, obwohl sie in einem Auto sitzt, passiv.

Die Anzeige folgt direkt auf das Titelblatt der Cosmopolitan, nach ihr folgt eine weitere Werbeanzeige von der Parfummarke Prada, auf der sich ein Model nackt auf einer rosafarbenen Couch räkelt.

Im Vergleich hierzu wurde die deutsche Anzeige wie folgt übernommen bzw. Die Anzeige umfasst lediglich eine Seite. Der zweite Teilsatz der Schlagzeile wurde nicht übersetzt.

Zur Veranschaulichung eine Wort-für-Wort Glossierung: Tabelle 2 Wort-für-Wort-Glossierung V. Auf der bildlichen Ebene wurde zum einen die Schlagzeile neben das Gesicht des Models verschoben und zum anderen die Produkte über die Hand des Models gesetzt.

Mikroanalyse Block Kosmetik und Hygieneprodukte: Polysianes Die Werbeanzeige für Polysianes wirbt für eine Sonnencremereihe. Polysianes ist eine französische Marke des Instituts Klorane, eine Unternehmensstiftung der Laboratoires Pierre Klorane,65 und ist kulturgebunden.

Es handelt sich dabei um Kosmetikprodukte, die sich auf die Natur zurückbesinnen. Zielgruppe sind Frauen.

LE SOLEIL. ET VOUS. Der Slogan ist aus drei isolierten Satzteilen aufgebaut und verweist mittels der Aufzählungen dabei auf das Produkt.

Die Sonne. Und Sie. Desweiteren fügt der zweite Textteil zur Vorstellung einer besonders schönen Haut und Bräune bei und insbesondere der Assoziation einer paradiesischen Bräune.

Hierbei wird auf die Markenwebseite www. Hier ist ein dunkelhäutiges junges Model mit scheinbar polynesischer Herkunft komplett auf einem einfachen Boot als Catch- Visual abgebildet.

Sie sitzt dabei auf dem Bug, dem Vorderteil des Bootes. Das Boot wurde nicht komplett abgebildet, es ist also nicht erkennbar, ob sie tatsächlich allein ist.

Sie lehnt sich mit ihren Armen auf dem Boot ab und trägt eine Blumenkette, die ihre Brust verdeckt. In ihren offenen, dunkelbraunen und welligen Haaren hat sie auch eine Blume über dem Ohr.

Der Hintergrund ist Wasser in vielen verschiedenen Blau-Nuancen. Die Haut des Models wirkt sehr gepflegt, jung und gebräunt.

Ihr Gesicht wirkt natürlich schön und nicht geschminkt. Ihr Mund ist leicht geöffnet und ihre Blickrichtung scheint sich auf die Produktabbildungen nach rechts unten zu beziehen.

Le soleil. Die Produkte von Polysianes selbst als Key- Visual sind im unteren rechten der Anzeige abgebildet. Zumal das polynesische Model wohlmöglich genetisch schon von allein eine gesunde Bräune hat und ihr die Sonne nicht viel Schaden zufügen kann, da sie es gewohnt sein müsste.

Für deutsche Rezipierende wäre diese Werbeanzeige also nicht so historisch assoziierbar. Das Bild der Frau ist hier die Exotin.

Sie scheint an einem geheimnisvollen paradiesischen Ort zu leben, wo die Sonne häufig scheint. Somit wird hier eine Pathos-Strategie angewendet.

Mikroanalyse Block Kosmetik und Hygieneprodukte: Biotherm Die vorliegende zweiseitige Werbeanzeige bewirbt ein Produkt von Biotherm.

Biotherm ist eine französische und somit kulturgebundene Marke, die entstanden ist und Thermalplankton aus den Bergquellen von Molitg-Les-Bains beinhaltet.

Es handelt sich dabei um ein selbstgemachtes Foto, meist mit dem Handy, das eine Momentaufnahme von sich selbst zeigt.

Die Betrachtenden werden jedoch nicht viel mit der Zahl anfangen können, es müsste zunächst berechnet werden, wie viele Tage die Creme Feuchtigkeit liefert.

Wasser verweisen. Parabene sind Konservierungs- stoffe. Die bildliche Ebene lässt sich in ein und zwei Drittel aufteilen.

Auf dem rechten Drittel hebt sich das Produkt als Key-Visual mit den meisten Textbestandteilen ab. Farblich wurde dieser Teil vertikal aufsteigend in sehr dunklen Blautönen bis hin zu helleren Blautönen gehalten.

Es scheint so, als wäre sie soeben im Meer baden gewesen, da der Hintergrund mit Horizont als Meer wahrgenommen werden kann.

Sie scheint ein blaues Handtuch um sich herum gewickelt zu haben und es sind Wassertropfen in der Umgebung zu erkennen. Das Model wurde bis zum Brustansatz abgebildet und ist hellhäutig.

Ihre Haare sind braun und kurz. Sie wirkt ungeschminkt und sehr natürlich, ihre Haut strahlend und makellos.

Neben der ikonischen Abbildung des Produktes selbst in Blautönen und in Anlehnung an Wasser, scheint das Produkt auf Wasser oder Wasserbläschen, die gerade hinaufsteigen, zu schwimmen.

Sie dienen somit als Focus-Visuals. Das Produkt selbst ist geöffnet und wirkt wie eine sich öffnende Muschel, nur hier ist keine Perle zu sehen, sondern die blautönige Creme von Biotherm, die wie die Perle ebenso ihre Ursprünge aus dem Meer hat.

Das Bild der Frau ist ein sehr natürliches und zielt auf Nacktheit und Reinheit ab. Frauentyp bei dieser Anzeige ist die sinnliche Schöne.

Somit wird suggeriert, dass die Haut einer Frau ein wichtiger Bestandteil eines ausgeglichenen Lebens sei. Verwendet wurde hier ein Mix aus der Logos- und Pathos-Strategie.

Letztere, da Textbestandteile wie u. Die Textbestandteile, die auf die Wirksamkeit und Wissenschaftlichkeit Bezug nehmen, gründen auf der Logos-Strategie um rational begründen zu können, das Produkt anderen vorzuziehen.

Eingebettet wurde die Anzeige nach einer Produktwerbung, gegen Hautflecken und vor einem Artikel über ein Fotoshooting an einem Strand von Mexico. Somit wurde das Thema der Haut weiter fortgeführt und könnte mit Biotherm verbessert werden.

Zugleich passt der Strand in Mexico zum bildlichen Teil des Meeres der auf Anzeige selbst zu sehen ist. AM ABEND: Jugendlich frisch wie am Morgen.

Sie dienen dazu, Vertrauen zu schaffen und auch anspruchsvolle Hauttypen von der Qualität des Produktes zu überzeugen. Zudem erweckt diese Information den Eindruck, wissenschaftlich getestet worden zu sein.

Durch diese Erklärung kann zusätzlich Glaubwürdigkeit in das Produkt geschaffen werden, da es Wissenschaftlichkeit evoziert. BIS ZUM ABEND. FÜR DIE ZUKUNFT.

Was mit Bestform gemeint ist, wurde ebenfalls im Abb. Hintergrund bilden helle Blautöne, die auf Meer und Himmel hindeuten und somit die Assoziation von Wasser und Feuchtigkeit zum Produkt bilden.

Die rechte Seite der Anzeige stellt die Produkte ikonisch in Grüntönen dar und hebt sie mit verstärkten Blautönen und wellenähnlichen Elementen vor, die zusätzlich an Meerwasser, Frische und Reinheit erinnern.

Das Model ist hellhäutig, hat braune Augen und hat im Gegensatz den Mund leicht geöffnet, und blickt in Richtung der Betrachtenden.

Sie wirkt nackt, da es kein Kleidungsstück an ihr zu erkennen gibt. Somit lassen sich viele Übereinstimmungen der französischen und deutschen Anzeige auch hinsichtlich der Textbedeutungen finden.

Im Gegensatz zur französischen Anzeige für Biotherm hat das Model nicht kurze braune Haare, sondern lange braune Haare.

Dabei muss es sich um eine Fotoretusche handeln, da es zum einen viel zu lange dauern würde, bis das Model wieder lange Haare hätte und zum anderen da das Model Leighton Meester eigentlich auch lange Haare trägt.

Das könnte daran liegen, dass die stereotypische Vorstellung einer Französin mit braunen kurzen Haaren verbunden wird. Darüber hinaus wirkt das Model auf der deutschen Anzeige auch weniger natürlich und eher geschminkt.

Der Typ Frau ist hier der Typ der sinnlichen Schönen. Eingebettet wurde die Anzeige nach einer Werbeanzeige für ein Parfum von Paco Rabanne und vor einem Artikel zu Definitionen, was das Magazin Cosmopolitan ausmacht.

Mikroanalyse Block Mode: MIM Die vorliegende Anzeige wirbt für Mode der französischen Marke MIM Somit handelt es sich um eine kulturgebundene Marke.

Kleidung von MIM ist etwas preisgünstiger und richtet sich an junge Frauen. Rechts oben ist das Markenlogo in Form einer Wort- und Bildmarke mit einem schwarzen Hintergrund eingerahmt.

Dabei wurde der Preis in fetter Schrift hervorgehoben und die Betrachtenden erfahren, dass es sich um das T-Shirt auf der Anzeige handelt.

Der erste Textteil wurde dabei leicht schräg angeordnet, wodurch ein dynamischer Effekt entsteht. Auf der visuellen Ebene ist ein hellhäutiges Model bis zu den Knien abgebildet.

Sie fungiert als Catch-Visual. Dabei hält sie einen Ghettoblaster mit den Händen fest, der auf ihre Schulter lehnt.

Dadurch entsteht ein sehr jugendliches und cooles Image. Das Model hat lange braune Haare, die leicht im Wind oder dem Schall des Ghettoblaster zu wehen scheinen.

Sie ist geschminkt, trägt einen Ohrring und Armbänder an einem Arm. Ihre Fingernägel sind hellblau lackiert. Dazu trägt sie eine sehr kurze Jeans Hose und ein buntes Oberteil, was das Key-Visual dargestellt.

Ist mit der scheinbaren Magnetisierungswirkung das T- Shirt von MIM und dem Model gemeint? Oder ist die magnetische Anziehung auf das Model mit dem T-Shirt und den Ghettoblaster bezogen?

Auch ergäbe sich die Assoziation des Models zu einem Geschäft oder Mode von MIM. Im übertragenden Sinne könnte auch die Wirkung mit der Mode von MIM gemeint sein, nämlich dass Mode von MIM besonders gut Männer anzieht und somit metaphorisch als Männermagnet identifizierbar wäre.

Der Typ Frau, der hier dargestellt wurde, ist ein jugendlicher, selbstbewusster Typ. Das Model wirkt lässig und erotisierend, da sie wenig Kleidung trägt.

Ursprünglich ist das Tragen eines Ghettoblaster für die afro-amerikanische Hip-Hop Szene aus den New Yorker Vierteln bekannt. Sie scheint also mit der MIM Mode besonders hip und cool zu sein und zu wissen, was sie will.

Somit wurde hier eine Pathos-Strategie verwendet. Die Anzeige ist eingebettet in einen Artikel über eine Beziehung zwischen einer älteren Frau und ihrem jüngeren Mann und vor einem Artikel über zwei Frauen, die Videos mit einer Kamera drehen.

Wenn die LeserInnen also keinen jüngeren Mann abbekommen, dann sollten sie wohlmöglich MIM Mode kaufen, um somit jung zu wirken und junge Männer anzuziehen oder MIM Mode für private Videodrehs zu kaufen.

Mikroanalyse Block Nahrungsmittel und -ergänzungen: Canderel Die vorliegende Werbeanzeige wirbt für die nicht kulturgebundene Marke Canderel.

Das Unternehmen Merisant mit Sitz in Chicago vertreibt seit der Gründung , neben der Marke Canderel auch die Marken Equal oder Pure Via Stevia.

Der zweite Teilsatz wurde rot umrahmt und nicht schräg angeordnet. Dadurch erhält der Rezipierende Informationen zu den Inhalts- stoffen und erfährt, dass es sich um ein Zuckersatzprodukt handelt und zudem keine Kalorien enthält.

Dabei handelt sich um ein nationales Ernährungsprogramm für die Gesundheit französischer Familien. Auf bildlicher Ebene fällt zunächst auf, dass es sich bei dieser Anzeige um eine Zeichnung bzw.

Der Hintergrund ist in einem Rosa Farbton gestaltet und erzeugt eine Assoziation zu Liebe. Die abgebildete Frau ist dunkelhäutig, was an die ethnische Diversität in Frankreich appelliert.

In ihrer linken Hand ist ein Handy angedeutet. Auf der rechten Seite der Anzeige lässt sich eine Darstellung einer hellhäutigen Männerhand mit schwarz-gelbem Ärmel und ein angedeutetes Knie in schwarzer Farbe erkennen.

Die dargestellte Frau scheint ihn gerade zu fragen, ob er nun ihre Nummer haben möchte. Auffällig ist, dass die dargestellte Frau in einer stehenden Position zu sehen ist, während der Mann zu sitzen scheint, wodurch die Position der Frau dominant wirkt.

Es scheint also mit dem Canderel Produkt leichter zu sein, sich körperlich einem bestimmten Schlankheitsideal zu nähern.

Die Frau ist in dieser Anzeige ein Objekt und mit der Partnersuche und darauf folgenden Akt der Reproduktion verbunden. Die Anzeige bildet eine dunkelhäutige Repräsentation einer Frau ab.

Hierdurch entsteht der Eindruck, dass gerade andere dunkelhäutige Ethnien lediglich an Koitus interessiert sind. Folglich ist Schlankheit als Norm und Schönheitsideal anzusehen.

Im Gegensatz zur dargestellten Frau zählt das körperliche Aussehen des Mannes dabei jedoch nicht. Das Klischee, das Frauen auf ihre Figur und ihr Aussehen achten müssen, um einen Partner zu finden, wurde hiermit bestätigt.

Als Strategie wurde hier eine Pathos-Strategie verwendet, da emotionale Reize verwendet werden. Die Repräsentation der Frau in der französischen Cosmopolitan Die weiblichen Models werden häufig mit dem Oberkörper abgebildet Siehe Anhang Tabelle 3.

Gerne werden auch einzelne Körperteile hervorgehoben, wie z. Vorwiegend sind sie bekleidet und selten nackt, lediglich drei Prozent der Werbeanzeigen zeigen Models komplett nackt Siehe Anhang Tabelle 3 , es werden dabei aber intime Körper- teile verdeckt.

Neben dem typischen jungen Model, lassen sich ebenfalls ältere Frauendarstellungen finden. Positiv zu vermerken ist, dass die französischen Ausgaben öfters andere Ethnien darstellen, somit sind ebenfalls Models mit asiatischer oder afrikanischer Herkunft vertreten.

Der hellhäutige Typ mit braunen Haaren scheint für Frankreich gegenwärtig das Ideal darzustellen Siehe Anhang Tabelle 3.

Models mit braunen Haaren sind auf 44 Prozent der Anzeigen zu sehen, darauf folgen Models mit blonden Haaren zu 32 Prozent.

Auch Models mit roten Haaren als auch schwarzen sind vertreten, aber sie machen nur einen kleinen Teil der Anzeigen aus. Wenn sie aktiv gezeigt wurden, dann beim Laufen, im Wasser oder mit gymnastischen Verrenkungen.

Berufliche Assoziationen werden gar nicht gemacht. Häufig findet sich als Hintergrundmotiv Wasser oder Meer. Werbeanzeigen mit weiblichen und männlichen Models werben für Parfum oder Mode.

Häufig sind sie dabei nur leicht bekleidet oder nackt angedeutet. Die Bildausschnitte lassen die Models oft engelhaft und verträumt wirken.

Oft wirken sie dabei auch sehr natürlich. Die Models sind dabei häufig nur leicht bekleidet, nackt und liegen oder sitzen in verführerischen Posen.

Oft werben sie dabei vor allem für Parfum. Eine Werbung in der französischen Cosmopolitan Septembre-Ausgabe zeigt z. Ebenfalls wirbt eine Anzeige für eine Apotheken-App, bei der eine Repräsentation einer weiblichen Apothekerin abgebildet ist.

Beide bezogen sich dabei auf Inhaltsstoffe, die mit der Inselgruppe Französisch-Polynesien verbunden sind. Dabei wird auf die koloniale Verbindung zwischen Frankreich und Polynesien verwiesen und auf besonders natürliche Produkte von einem weit entfernten paradiesischen Ort.

Am Beispiel von Pennyblack Abb. Die Models wirken vorwiegend dadurch älter, da sie sichtbar Falten erkennen lassen. Auffällig war eine Anzeige von American Vintage, die ein Model mit grauen Haaren abbildet.

Es lässt sich jedoch festhalten, dass die Rolle der Mutter oder Hausfrau somit, zumindest in den Cosmopolitan Ausgaben, fast komplett verschwunden ist.

In der Analyse waren es vor allem Film-Stars wie Penelope Cruz oder Scarlett Johansson. Sie dienen vor allem dazu, Produkte zu personifizieren und bei den Rezipieren- den Vertrauen aufzubauen.

Auswertung der vier Werbeblöcke der französischen Cosmopolitan Autowerbung Autowerbung wird tendenziell immer mit Mode verbunden.

Das Auto sollte im Design möglichst modisch sein und zum gegenwärtigen Trend passen. Dabei wird werbestrategisch vorwiegend auf emotionale als auf rationale Kaufentscheidungen gesetzt.

Werbung für Nahrungsmittel- und Nahrungsmittelergänzungen Nahrungsmittel sind in den französischen Werbeanzeigen entweder komplett ohne Models wie für Alkohol oder Müsli, oder sie werden mittels Comic-Repräsentationen angedeutet.

Im Gegensatz dazu werden Models immer dann abgebildet, wenn es sich um Nahrungsmittelergänzungen handelt, die einen Diäteffekt oder straffere Haut bewirken sollen.

Folglich erscheint das Idealbild einer typischen Französin darauf ausgerichtet zu sein, sich kalorienreduziert zu ernähren, um somit schlank zu sein und zu bleiben.

Modewerbung Häufig überwiegt der bildliche Teil mit der beworbenen Mode. Calvin Klein. Werbung für Kosmetik und Hygieneprodukte Marken wie Sephora oder Clarins werben häufig mit anderen Ethnien für ihre kosmetischen Produkte.

Die Marke Clarins zeigt dabei fast immer ein hellhäutiges und ein dunkelhäutiges Model. Parfumwerbung beinhaltet oft erotische Darstellungen von Frauen, die sich gerade auf einem Bett räkeln oder nackt auf einer Couch liegen.

Besonderheiten74 In der französischen Cosmopolitan wurden auch Anzeigen für Empfängnisverhütung abgebildet. Mit dieser Werbung wurde auf Mütter und ihre Babys abgezielt, was den Effekt erzeugt, dass Evian Wasser besonders rein und gut ist, da es auch Babys trinken können.

Auswertung der Mikroanalysen der deutschen und französischen Cosmopolitan Werbeanzeigen Autowerbung Beide Tochtermagazine werben für ein Automobil mit der Assoziation zur Mode.

Das Auto wird somit mehr als modisches Accessoire angesehen und weniger als Nutzgegenstand. Kulturelle Unterschiede sind vor allem beim Aufbau des Settings, d.

Toyota wirbt herbei mit typischen französischen Elementen, wie dem Geländer hinter den Fenstern. SEAT wirbt dagegen mit Hochhäusern der Stadt Frankfurt am Main im Hintergrund.

Wichtig erscheint bei beiden die Haut einer Frau zu sein. Es gilt sie zu pflegen, damit sie rein, natürlich und makellos erscheint.

In der deutschen Ausgabe war es das blonde Supermodel Doutzen Krous, in der französischen die braunhaarige Eva Longoria.

Ansonsten wurden die Anzeigen, bis auf das Produkt selbst, gleich gestaltet. Es wurden für die deutsche Anzeige Textteile aus der französischen Formulierung übersetzt.

Für Feuchtigkeitscremes von Biotherm unterscheiden sich, bis auf die beworbenen Produkte, die jeweiligen Werbeanzeigen auch kaum.

Es wurde sogar dasselbe Model abgebildet. Jedoch hat sie in der französischen Anzeige kurze Haare und nicht lange, wie in der französischen Anzeige.

Modewerbung Die Anzeige von MIM zeigt ein eher jugendliches Model, das rebellisch und selbstbewusst wirkt.

Die Schlagzeile verwies hierbei auf mehrdeutige Assoziationen, in erster Linie aber auf eine amouröse Verbindung. Da sie als einziges weibliches Model vor vier weiteren Männern posiert, entsteht zudem eine Objektwirkung.

Das Model wurde hierbei auf den Körper reduziert, da kein Kopf sondern vorwiegend der Unterkörper dargestellt wurde. Auffällig hierfür war auch, dass eine dunkelhäutige Repräsentation einer Frau gewählt wurde.

Für Haselnuss Sünde von Rewe wurde zwar das Gesicht abgebildet, jedoch wirkt das Model verführerisch provozierend, da sie einen Finger lustvoll an ihre Lippen hält.

Beide Nahrungsmittelanzeigen wirken besonders sexistisch und erotisierend und lenken vom eigentlichen Nutzen des Produktes ab.

Schlüsselwörter Analyse der Werbeanzeigen An Heiko Motschenbachers Ansatz zur Dekonstruktion sprachlicher Genderkonstruktionen Siehe Motschenbacher: anknüpfend, interessiert mich inwieweit die deutschen und französischen Cosmopolitan Zeitschriften ein ähnliches Sprachvokabular benutzen, um Frauen mittels bestimmter Wörter zu kategorisieren, anzusprechen oder zu stereotypisieren.

Für die Analyse mittels des Programms Antconc lege ich zunächst Oberbegriffe fest. In einem zweiten Schritt arbeite ich die häufigsten Wörter, die in die Bereiche der Oberbegriffe passen, heraus und vergleiche beide Korpora miteinander.

Die häufigsten und auffälligsten Wörter, die in beiden Tochtermagazinen vorkommen, ergeben dann die Schlüsselwörter. Ich stelle sie für Vergleichszwecke grafisch dar.

Darum ist es sinnvoll, sie mit den französischen Ausgaben hinsichtlich der körperbezogenen Anglizismen zu vergleichen. Dadurch lässt sich festhalten, dass in beiden Kulturen die Pflege dieser Körperpartien besonders wichtig ist und zu dem Idealbild der Frau beiträgt.

Erklären lässt sich diese Häufigkeit durch die beworbenen kosmetischen Produkte, die sich sehr häufig auf Cremes für die Haut oder Haarwaschmittel und Pflegeprodukte der Haare beziehen.

Es ist ein französisches Wort und bezieht sich auf den Hautton des Gesichts und scheint in beiden Kulturen zum Ideal der Frau beizutragen.

Schönheit als Ideal ist folglich in beiden Kulturen wichtig. Bei den französischen Ausgaben kam das englische Wort lediglich einmal vor.

Schlankheit öfter verwendet. Grundsätzlich wurden die französischen Schlüssel- wörter immer als selbiges benannt, wodurch sich keine Wortcluster ergeben.

Die Tendenz zu einem natürlichen Aussehen ist somit gegeben. Sexualisierende und genderbezogene Slogans, Schlagzeilen und Produktnamen Während der Analyse fiel auf, dass viele Textbestandteile der Werbeanzeigen mit sexualisierenden und genderbezogenen Elementen werben.

Die Textbestandteile verstärken sich zudem in Verbindung mit den abgebildeten visuellen Elementen und vor allem weiblichen Repräsentationen.

Mit genderbezogenen Inhalten meine ich eben jene Bestandteile, die eine Geschlechtsidentität konstituieren und vermeintlich verhaltenstypische Normen für ein Geschlecht produzieren bzw.

Auffällig war, dass besonders Schlagzeilen mit genderbezogenen Aussagen werben. Dadurch werden Frauen hier erotisierend dargestellt.

Auch hier werden Frauen auf die Suche nach Liebe und folglich mit der Partnersuche, als auch emotionalen Bedürfnissen assoziiert.

Somit wurde eine Schwäche zu einer Stärke erhoben, die letztlich von der Anzeigenbedeutung wieder vernichtet wird.

Das FIAT Modell ist ein Cabriolet, indem ein weibliches Model aus dem hintersten Teil des Autos herausguckt. Dadurch wird hier mit Bedeutungszuweisungen gespielt.

Denn durch Canderel scheint es möglich geworden zu sein, das Licht beim Liebesakt anzulassen, da die Frau jetzt schlank genug ist, um sich nackt zu zeigen.

Der Slogan ist genderbezogen, da die Werbung wie bereits in der Mikroanalyse erläutert, für weibliche Konsumentinnen wirbt.

Daraus lässt sich erkennen, dass Frauen schön, rein und vor allem natürlich aussehen sollten. Auch Produktnamen erscheinen sexualisiert, so z.

Vor allem in Vorbereitung zu Saint Genet diskutierte Sartre sehr intensiv mit Genet über Homosexualität siehe Brief an Simone Jolivet ; s.

Dieser beeinfluss- te Sartres Bild von Homosexualität sehr stark. Als Sartre von Le Bitoux auf seine Vor- stellung von Homosexualität als lustlosem passivem Analverkehr angesprochen wurde, verwies Sartre auf Genet als Ursprung dieser Vorstellung.

Damit verbunden war auch die Auffassung vom Schwulen als Tunte tante. Auch das Bild vom diebischen Stricher wurde durch Genet vertieft, auch wenn Sartre, wie das Gespräch mit Mme Hoppenot belegt, diese Auffassung schon früher vertrat.

Aber insbesondere war Genet der existentialistische Prototyp des Menschen, der sich selbst wählt: ein Dieb und Schwuler, der zum Schriftsteller wurde.

Auch die Nähe der Homosexualität zum Bösen, wie es die Gesellschaft auffasst, erhielt durch die Bekanntschaft mit Genet eine Bestätigung.

Der dritte Mensch, der Sartres Bild von Homosexualität stark beeinflusste, war zwei- felsohne Simone de Beauvoir. Beauvoir war bisexuell.

Phasen mit überwiegend homosexuel- len Aktivitäten lösten solche mit dominant heterosexueller Erfahrung ab. Erste lesbische Erfahrungen dürfte Beauvoir noch als Jugendliche mit Elisabeth Lacoin Zaza genannt gemacht haben.

Mit der Zeit an der Sorbonne und vor allem der Bekanntschaft mit Sartre begann eine vorwiegend heterosexuelle Periode.

Damit setzte eine Zeit intensiver lesbischer Erfahrun- gen ein, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs dauerte.

Die meisten ihrer Partner stamm- ten aus dem Kreis ihrer Schülerinnen: Olga Kosakiewicz, Bianca Bienenfeld -Lamblin und Nathalie Sorokine. Allerdings hatte Beauvoir mit Bost parallel dazu auch einen gelegentli- chen Liebhaber.

Die Situation wurde vollständig geändert durch ihre Freundschaft mit Alg- ren, die sie in den Jahren zwischen und intensiv pflegte.

Während mehr als zehn Jahren war Beauvoir wieder vorwiegend heterosexuell aktiv. In diese Zeit gehört auch das Verhältnis mit Claude Lanzmann, mit dem Beauvoir sogar in eine gemeinsame Wohnung zusammenzog, und das bis dauerte.

Hernach begann jedoch wieder eine intensive Phase lesbischer Beziehungen, mit Jaqueline Ormond, Madeleine Gobeil und Sylvie Le Bon. In Beauvoirs Verhalten zeigt sich die ganze Problematik eines homosexuellen Le- bens, das in der Verschwiegenheit zu erfolgen hatte.

In der Tat erhob die Mutter von Nathalie Sorokine im Nov. Auch Sartre geriet bei den Vichy-Behörden in den Verdacht unmoralischen Lebenswandels.

Im April 42 beantragte der zuständige Staatssekretär für nationale Erzie- hung den Ausschluss von Sartre und Beauvoir vom Lehramt.

Im Juni 43 wurde Beauvoir durch den damaligen Erziehungsminister, den homosexuellen Abel Bonnard, von ihrem Lehramt ausgeschlossen.

Beauvoir sollte zeitlebens nie offen ihre Bisexualität eingestehen. Auf eine entsprechende Nachfrage von Alice Schwarzer reagierte sie selbst noch negativ s.

Beauvoir engagierte sich, im Gegensatz zu Sartre, auch nie für die Ho- mosexuellen. Neben einer gewissen anerzogenen Prüde war es sicher diese schockierende Erfahrung der Entlassung aus dem Lehramt, die sie prägte.

Sie wäre auf ihre Bisexualität reduziert worden. Sie wäre nur noch die Bisexuelle resp. Lesbe gewesen. Dem wollte Beauvoir entgehen, indem sie sich weigerte, ihre Bisexualität zum The- ma in der Öffentlichkeit zu machen.

Er traf ihn zwar nur selten85, und literarisch hat Gide ihn kaum beeinflusst. Doch in politischer und gesellschaftskritischer Hinsicht war Gide wohl jene Person, die Sartre am nächsten stand.

Zwei weitere bekannte homosexuelle Schriftsteller, mit denen Sartre längere Zeit be- freundet war, waren Cocteau und Jouhandeau Sartre lernte Jean Cocteau während der Besatzung kennen und war mit ihm bis kurz vor dessen Tod befreundet.

Cocteau war der damals wohl bekannteste Schwule in Paris. Er trat meist in Begleitung junger Männer auf. Häufig sprach Cocteau mit Sartre über Homosexualität.

Zusammen engagierten sie sich für Genet und erreichten dessen Begnadigung. Cocteau förderte des Weitern Huis clos und half bei der Inszenierung von Les Main sales.

Sehr gute Beziehungen unterhielt Sartre auch zu Jouhandeau. Marcel Jouhandeau war mit Gide und Paulhan eine jener wenigen älteren Personen, mit denen sich Sartre gut verstand.

Obwohl Jouhandeau immer wieder erzkatholische Züge annahm, z. Es war wohl der Respekt vor einem Menschen, der sich in einer schwieri- gen Situation immer neu zu bestimmen suchte.

Juan Goytisolo war seit den 50er Jahren mit Sartre und Beauvoir befreundet. Vor allem in politischer Hinsicht gab es viele Gemeinsamkeiten mit Sartre, so der Kampf gegen den Algerienkrieg und gegen Franco.

Er war es, der im Kampf um die Freiheit von Padilla Sartre zum offiziellen Bruch mit Castro bewegte. In den 60er Jahren erhielt er ein Regierungsamt nicht, weil man dort keinen Schwulen wollte.

Foucault hielt deshalb auch lange seine Homosexualität im Halbdunkeln. Auch er wollte nicht auf den Schwulen reduziert werden.

Beauvoirs Beziehungen zu Schwulen waren meist schlecht. Für Genet hatte sie vor allem Verachtung übrig. Es ist durchaus denkbar, dass Beauvoirs gespannte Beziehung zu ihrer eigenen Bisexualität sich negativ auf ihr Verhältnis zu den Schwulen auswirkte.

Auch im Briefverkehr mit Algren kommt dieses gespannte Verhältnis zu ihrer homosexuellen Seite zum Ausdruck. Andererseits schrieb sie jedoch, dass sie, wäre sie ein Mann, sehr gerne mit sehr jungen Mädchen schlafen möchte und dass sie sich als Lehrerin auch drei, vier Mal gegenüber solchen sehr schlecht benommen habe s.

In letzteren war sie sogar verliebt. Ihre psychische Instabilität und die gene- rell schwierige Situation, in der sie lange lebte, boten Sartre sicher keinen Anlass, sein kriti- sches Bild über die Lage der Homosexuellen zu ändern.

Zum weiteren schwulen Umfeld um Sartre gehörten auch bedeutende Vertreter der Homosexuellenbewegung, die gelegentlich bis vorübergehend in Sartres Zeitschriften resp.

Zeitungen publizierten resp. Sartre, ein versteckter Schwuler? Pacalys Diagnose basierte auf der Analyse von Sartres literarischem Werk, soweit es bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht war.

Nicht bekannt waren damals Sartres und Beau- voirs Briefe und Tagebücher, noch gab es ausführliche Biographien über Sartre.

Erstere enthalten jedoch viele Momente, auf die Pacaly wohl begeistert zurückgegriffen hätte. Wie aus Sartres Brief an Jolivet aus dem Jahr hervorgeht, sagte ihm diese , als er noch an der ENS war, dass er homosexuell sei s.

Und noch besser, wenn sie nicht nur schön, sondern auch blond waren. Als Sartre Japan besuchte, ging er offensichtlich lieber in Schwulen- als in Girlie-Bars, wie Tomiko berichtete s.

In den Kriegstagebüchern fragte er sich selbstkritisch, ob bei ihm nicht doch eine verschleier- te und blockierte Päderastie vorhanden sei s.

Die These von Sartres latenter Homosexualität ist reizend. Aber es gibt keine Quellen für allfällige homosexuelle Erfahrungen Sartres nach der Pubertät — im Gegensatz zum Fall von Beauvoir.

Sartre war ansonsten nicht dafür bekannt, dass er bei einem seiner vielen Laster Skrupel empfunden hätte. In La Rochelle suchte er als Vierzehnjähriger die Nähe zur hüb- schen Lisette, die ihm allerdings nur einen Korb gab und ihn einen alten Dummkopf mit Hut und Brille nannte.

Mit sechzehn verliebte er sich vergeblich in die Tochter des Pedells. Sartre selbst sagt, dass er mit siebzehn, achtzehn Jahren erstmals heterosexuellen Geschlechts- verkehrt hatte.

Mit einundzwanzig begann er ein Verhältnis mit seiner Cousine Simone Joli- vet Mit ihr schloss er einen Pakt, dass jeder von ihnen neben dem gemeinsamen Verhältnis, der notwendigen Liebe, auch zufällige Lieb- schaften haben dürfe.

Um wandelte sich dieses Verhältnis: Beauvoirs Rolle war ab diesem Zeitpunkt fast nur noch jene des intellektuellen Partners und — teilweise — der Mutter.

Nebenher hatte Sartre noch weitere kurzfristige Beziehungen. Sartre liebte, wie er in Sartre et les femmes sagte, zeitlebens die Frauen s. Er wuchs ohne Vater auf.

Im Jardin de Luxembourg spielte er vor allem mit Mädchen. In den Kriegstagebüchern schrieb er, dass für ihn fast nur Frauen existierten s.

Nur diese bereiteten ihm Vergnügen und seien sein ständiges Anliegen. Ähnlich wiederholte er im Playboy-Interview , dass er immer versucht habe, schöne Frauen um sich zu haben.

Er ziehe die Frauen vor und vor allem schätze er an ihnen ihre Sensibilität s. Von den Männern distanzierte er sich weitgehend. Schon in den Kriegstagebücher hielt er fest, dass er die Männer nicht möge.

Und sagt er Beauvoir in einem Interview, dass er die Männergesellschaft eine komische Gesellschaft finde s. Die Männer seien langweilig.

Sie fachsimpelten dauernd, sprächen über ihre berufli- chen Sorgen oder machten geistige Turnübungen. Im Playboy-Interview sprach er von seiner femininen Seite.

Und im Ge- nichts von irgendwelchen homosexuellen Neigungen Sartres zu berichten, obwohl er mehrere Jahre eng mit Zuorro befreundet war und dieser ihm seine intimen Kenntnisse über Sartre und Beau- voir mitteilte.

Ihre Kombination von freier Liebe und Geist war für Sartre immer ein Ideal, dem Beauvoir zu Beginn nur teilweise genügte.

Frauen-Männer sind für Sartre Männer, die nicht nur charmant und schön sind, sondern auch über weibliche Tugenden verfügen.

Weiblich, nicht weibisch, denn darunter verstand er bspw. Nach Sartre zeichnen sich die Frauen dadurch aus, dass sie sich auch über die kleinen Dinge des Lebens, les petites choses, unterhalten konnte.

Sartre fühlte sich zu solchen Männern hingezogen, die wie er Frauen-Männer waren: Guille, B. Er möge nur die jungen Männer, die noch nicht ganz anders als die jungen Frauen seien s.

Sartre betonte jedoch, dass Frau-Mann-Sein resp. Androgynie nichts mit Homose- xualität zu tun habe Interview über Flaubert , s. Wenn ihm Guille gewisse Zärtlichkeit entgegengebracht habe, sei ihm dies immer peinlich gewesen.

In den Kriegstagebüchern gab er wieder, dass Zuorro ihn als den Anti-Schwulen bezeichnete und dass sich Beauvoir halbtot gelacht habe, als er bei sich verschleierte Homosexualität vermutete.

In seinem Text zu Genets Miracle de rose zitiert er dessen Aussage, dass er, Sartre, nicht homosexuell ist s. Sartre war ein Mann, der trotz seines vielfältigen Sexuallebens ein gespanntes Ver- hältnis zur Sexualität hatte.

Die schon vorher wiedergegebenen Aussagen in den Kriegstagebüchern bezüglich Nacktheit bestätigen dies. An Algren schrieb Beauvoir, dass Sartre sich nicht viel aus Sex mache.

Er sei ein lebhafter Mann, aber nicht im Bett s. Auch Bianca Lamblin hielt in ihren Memoiren fest, dass Sartre ein gestörtes Verhältnis zu seinem Körper hatte, vor dem er Abscheu empfand.

Er sei, wie auch Beau- voir ihr bestätigt habe, ein miserabler Liebhaber gewesen. Er bezeichnete sich selbst eher als Frauenmasturbierer denn als Beischläfer.

Beim Streicheln habe er allerdings immer der Aktive sein wollen. Den Sexualakt habe er zwar oft und mit Leichtigkeit vollzogen, doch auch mit einer gewissen Gleichgültigkeit.

Beauvoir sprach in diesem Zusammenhang sogar von Sartres Frigidität. Sartre hatte offensichtlich ein sehr komplexes Verhältnis zu Frauen und Männern, zur Sexualität im Allgemeinen und zu sich selbst im Besonderen.

In Sartre et les femmes stimm- te er zu, dass er ein male chauvinist sei s. Er war einer, der nicht genug Frauen erobern konnte. Aber grundsätzlich hätte es ihm gereicht, sie zu streicheln.

Er bezeichnete sich selbst als androgyn, als ein Frau-Mann. Doch es gibt keine Hinweise auf homosexuelle 93 Dem Begriff der Frauen-Männer hat Sartre höchstwahrscheinlich von Proust aus Sodome et Gomorrhe übernommen.

Bei Proust steht die Bezeichnung jedoch als Ausdruck für die Schwulen. Proust vertrat die Ansicht, dass Homosexualität determiniert und daher Schicksal sei.

Schwule bilde- ten für ihn eine Art drittes Geschlecht. Für Sartre, der jede physische oder psychische Determinierung der Homosexualität ablehnte und sie stattdessen zur freien Wahl erklärte, konnte im Gegensatz zu Proust Frau-Mann-Sein nichts mit Homosexualität zu tun haben.

Allerdings wurde Sartre katho- lisch erzogen. Noch wahr- scheinlicher ist ein Zusammenhang mit der Tatsache, dass er schielte Die Zurückweisung durch Lisette in La Rochelle hatte ihn sicher tief getroffen.

Sartre sagte von sich, dass er mit etwa acht Jahren aufgehört habe, mit Mädchen zu spielen, als er sich seiner Hässlichkeit bewusst wurde.

In den Kriegstagebüchern spricht er selbst vom Komplex, den er gegenüber schönen Männern hatte. Bestätigt wird dieses komplexe Bild von Sartre durch die von ihm geschriebenen Schriftstellerbiographien über Baudelaire und Flaubert.

Diese sind ja nicht Biographien im herkömmlichen Sinne, sondern Sartres Deutungsversuche mit romanhaftem Charakter. Bei Baudelaire stellte Sartre fest, dass der eigentliche Ge- schlechtsakt Baudelaire eher angewidert habe.

Dieser sei vielmehr Voyeur und Fetischist gewesen s. Und passiver Frau-Mann wie Sartre, ohne dass sich bei ihm je ein An- zeichen von Homosexualität gezeigt habe.

Baudelaires Neigung, sich zu verkleiden, und sein Dandytum seien nicht Ausdruck der Homosexualität gewesen, sondern viel mehr eines Exhibitionismus.

Ganz spezifisch hält Sartre in diesem Zusammenhang fest, dass ein Frau- Mann nicht notwendigerweise ein Homosexueller sein müsse. Auch von Flaubert sagte er, dass dieser kein Schwuler gewesen sei, trotz einschlägiger Erfahrungen in einem Hammam in Ägypten s.

Vielmehr sei dieser ein Narziss und Onanist gewesen. Und in der Beherrschung durch den Andern habe Flaubert seine eigene Weiblichkeit entdecken wollen.

Wie Baudelaire und Flaubert war auch Sartre ein Frau-Mann. Einer, der Frauen den Männern vorzog. Im Gegensatz zu Flaubert, der nach Sartres Analyse vor allem die Passivität liebte, war es bei Sartre jedoch vor allem ein aktives Schau- en-Sprechen-Schreiben.

Zweifellos kann all dies von einem Psychoanalytiker als Ausdruck einer latenten Ho- mosexualität interpretiert werden. Die jungen Männer um Sartre wären ebenso Ausdruck seines versteckten sexuellen Begehrens gewesen wie sein beständiges Interesse an Schwu- len und deren Sexualität.

Bestätigt würde dies wiederum durch die teilweise Frigidität Sartres in seinen sexuellen Beziehungen zu Frauen. Eine Mutter, die für ihn in der Kindheit immer da war und 95 Damals und noch bis in die 70er Jahre des Angesichts der strengen Separierung der Geschlechter in Schule wie Freizeit war dies normal.

Vor allem in den 30er Jahren, als aus ihm ein kleiner Buddha wurde und sich auch sein Haar zu lichten begann, geriet er in eine veritable Krise.

Ergebnislos versuchte er mehrmals durch Gymnastik etwas abzunehmen. Um seine fixen Arbeitszeiten von und 16 bis 19 Uhr hatte er seinen Terminkalender streng organisiert und jeder Freundin inklusive Beauvoir waren die Abende genau zugeteilt.

Für Flexibilität gab es da wenig Spielraum. Das Bild eines latenten Homosexuellen, der aufgrund der Situation, in der er lebt, keinen Grund hat, seine Homosexualität zu unterdrücken, ist vollkommen unbefriedigend.

In der Deutung Sartres als latentem Homosexuellen zeigt sich eine der wichtigsten Schwächen der Psychoanalyse. Ihre Aussagen können nicht widerlegt werden, weil selbst der Deutung widersprechende Handlungen in ihr Gegenteil interpretiert werden können.

Don Juan kann als Homosexueller verstanden werden, wenn wir seine häufigen heterosexuellen Kontakte als Mittel zur Verdrängung seiner Angst vor der Homosexualität interpretieren.

Mit dem Argument der Latenz kann letztlich jedes Faktum beliebig ausgelegt werden kann. Was immer er tut, hat er so gewollt. Und was er nicht tut, hat er nicht gewollt.

Sartre akzeptierte deshalb Zuorros Ausflüchte nicht, dass dies nur vorübergehende Phänomene waren. Homosexualität ist gewählt.

Auf Sartre angewandt bedeutet dies: Sartre hat nur mit Frauen geschlafen, als wollte er nur mit Frauen schlafen und ist er nur heterosexuell.

In der Psychoanalyse mag man über Sart- res latente Homosexualität diskutieren. In Sartres eigener existenzieller Psychoanalyse macht dies jedoch keinen Sinn.

Und gerade am Beispiel seiner eigenen Person zeigt sich die Stärke von Sartres Philosophie. Wer über Homosexualität spricht, steht im Verdacht, ein versteckter Schwuler zu sein, vor allem wenn er nicht negativ spricht; wer negativ spricht, gilt als jemand, der seine eigene latente Homosexualität nicht bewältigt hat.

Auszüge aus Sartres und Beauvoirs Werken a. Ich kaufe im Vorbeigehen eine Zeitung. Die Leiche der kleinen Lucienne ist gefunden worden!

Geruch von Schwärze, das Papier knittert zwischen meinen Fingern. Das niederträchtige Individuum hat die Flucht ergriffen.

Das Kind ist vergewaltigt worden. Als man seine Leiche gefunden hat, waren seine Finger in den Schlamm gekrallt. Ich knülle die Zeitung zu einer Kugel zusammen, meine Finger sind in die Zeitung gekrallt; Geruch von Druckerschwärze; mein Gott, wie stark die Dinge heute existieren.

Die kleine Lucienne ist vergewaltigt worden. Ihre Leiche existiert noch, ihre geschundene Vulva. Sie exis- tiert nicht mehr. Ihre Hände.

Sie existiert nicht mehr. Die Häuser. Ich bin, ich existiere, ich denke, also bin ich; ich bin, weil ich denke, warum denke ich?

Ich will nicht mehr denken, ich bin, weil ich denke, dass ich nicht sein will, ich denke, dass ich Ich fliehe, das niederträchtige Individuum hat die Flucht ergriffen, ihr Körper vergewaltigt.

Sie hat dieses andere Fleisch gefühlt, das sich in sie hineinschob. Er steht mir. Und diese Zeitung, bin das noch ich? Die Zei- tung halten, Existenz gegen Existenz, die Dinge existieren gegeneinander, ich lasse die Zeitung los.

Der Herr. Der schöne Herr existiert. Der Herr fühlt, dass er existiert. Nein, der schöne Herr, der vorbeigeht, stolz und zart wie eine Winde, fühlt nicht, dass er existiert.

Sich entfalten; ich habe Schmerzen an der geschnittenen Hand, existiert, existiert, existiert. Der schöne Herr existiert Ehrenlegion, existiert Schnurrbart, das ist alles; wie froh muss man sein, nur eine Ehrenlegion und nur ein Schnurrbart zu sein, und den Rest sieht niemand, er sieht die beiden Spitzen seines Schnurrbartes zu beiden Seiten der Nase; ich denke nicht, also bin ich ein Schnurrbart.

Ich habe das Recht zu existieren, also habe ich das Recht, nicht zu denken die Rute richtet sich auf und durchbohrt die rote Vulva wie die Ehren- legion er steht mir ich werde vögeln?

Mir ist kalt ich gehe einen Schritt mir ist kalt einen Schritt ich biege nach links er biegt nach links er denkt dass er nach links biegt verrückt bin ich ver- rückt?

Er sagt dass er Angst hat verrückt zu sein die Existenz siehst du Kleiner in der Exis- tenz er bleibt stehen der Körper bleibt stehen er denkt dass er stehenbleibt woher kommt er?

Was tut er? Überdrüssig angeekelt zu sein zu existieren. Er rennt. Was hofft er? Er rennt zu fliehen sich ins Hafenbecken zu stürzen?

When the mellow moon begins to beam Every night I dream a little dream Die Stimme, tief und rauh, ertönt plötzlich, und die Welt verflüchtigt sich, die Welt der Existenzen.

Eine Frau aus Fleisch hat diese Stimme gehabt, sie hat vor einer Wachsplatte gesungen, in ihrer schönsten Garderobe, und man nahm ihre Stimme auf.

Die Frau: pah, sie existierte wie ich, wie Rollebon, ich habe keine Lust, sie kennenzulernen. Aber da ist das.

Man kann nicht sagen, dass das existiert. Die Platte, die sich dreht, existiert, die von der Stimme gepeitschte Luft, die schwingt, existiert, die Stimme, die sich in die Wachsplatte ritzte, existierte.

Ich, der ich zuhöre, existiere. Ich vergesse mich, mein Herz beruhigt sich. Ich bin glücklich. Schüler des Gymnasiums.

Der jüngere hatte schöne brau- ne Haare, eine fast zu zarte Haut und einen ganz kleinen Mund, böse und hochmütig.

Sein Kamerad, ein vierschrötiger Dicker mit einem Schatten von Schnurrbart berührte ihn am Ellenbogen und murmelte ein paar Worte.

Der kleine Braunhaarige antwortete nicht, aber er lächelte unmerklich, dünkelhaft und selbstgefällig. Dann wählten beide lässig ein Lexikon in einem der Regale aus und gingen auf den Autodidakten zu, der einen müden Blick auf sie richtete.

Sie sahen aus, als nähmen sie seine Existenz nicht zur Kenntnis, setzten sich aber direkt neben ihn, der kleine Braunhaarige links von ihm und der vierschrötige Dicke links von dem kleinen Braunhaarigen.

Sie begannen sofort in ihrem Lexikon zu blättern. Er sass über seinen jungen Nachbarn gebeugt, Auge in Auge lächelte er ihn an; ich sah seine Lippen sich bewegen, und dann und wann zuckten seine langen Wimpern.

Ich kannte diesen jugendlichen Ausdruck nicht an ihm, er war beinah charmant. Aber von Zeit zu Zeit unterbrach er sich und warf einen unruhigen Blick hinter sich.

Der Knabe schien seine Worte aufzusaugen. Aber im gleichen Moment fing er meinen Blick auf. Er hörte jäh auf zu sprechen und kniff ärgerlich die Lippen zusammen.

Der Autodidakt hatte sein Getuschel wiederaufgenom- men. Dann, plötzlich brach das Getuschel ab. Jetzt lag sie auf dem Rücken, entspannt, sanft und sinnlich, sie hatte die gleichmütige Nacktheit einer Badenden, die sich in der Sonne wärmt.

Ein braunes und behaartes Ding näherte sich ihr zögernd. Er hielt einen Augenblick inne, starr, auf die zarte Handfläche zeigend, dann, plötzlich, schüchtern, begann er sie zu streicheln.

Ich war nicht erstaunt, ich war vor allem wütend auf den Autodi- dakten: konnte er sich denn nicht zurückhalten, der Trottel; begriff er denn nicht in welcher Gefahr er schwebte?

Ihm blieb eine Chance, eine kleine Chance: wenn er seine beiden Hände auf den Tisch legte, zu beiden Seiten seines Buches, wenn er sich absolut still ver- hielte, würde er vielleicht dieses Mal seinem Schicksal entgehen.

Aber ich wusste, dass er seine Chance verpassen würde: der Finger strich sanft, unterwürfig über das träge daliegen- de Fleisch, streifte es kaum, ohne zu wagen, sich stärker fühlen zu lassen: man hätte mei- nen können, er sei sich seiner Hässlichkeit bewusst.

Ich hob abrupt den Kopf, ich konnte dieses hartnäckige leichte Hin und Her nicht mehr ertragen: ich suchte die Augen des Auto- didakten und hustete laut, um ihn zu warnen.

Aber er hatte seine Augen geschlossen, er lächelte. Seine andere Hand war unterm Tisch verschwunden. Die Knaben lachten nicht mehr, sie waren sehr blass geworden.

Der kleine Braunhaarige kniff die Lippen zusammen, er hatte Angst, man hätte meinen können, dass er sich von den Ereignissen überrollt fühlte.

Sein Kamerad sperrte einfältig und schreckerfüllt den Mund auf. In diesem Moment fing der Korse an zu brüllen.

Er hatte sich, ohne dass man ihn hör- te, hinter den Stuhl des Autodidakten geschlichen. Er war puterrot und sah aus, als würde er lachen, aber seine Augen funkelten.

Glauben Sie, ich hätte nicht gesehen, was Sie da treiben? Geduld, hab ich mir gesagt, Geduld! Ich kenne Ihren Namen, ich kenne Ihre Adresse, ich habe mich erkundigt, verstehen Sie.

Ich kenne auch Ihren Chef, Herrn Chuillier. Der wird sich aber wundern, morgen früh, wenn er einen Brief vom Herrn Bibliothekar bekommt.

Schweigen Sie! Der Herr hat sich gebildet! Der Herr hat seinen Horizont erweitert! Der Herr hat mich andauernd gestört, mit Fragen oder mit Bücherwünschen.

Aber mir haben Sie nie etwas weisgemacht, damit Sie's wissen. Er hatte wohl seit Jahren mit einem solchen Ausgang gerechnet.

Hundertmal musste er sich ausgemalt haben, was an dem Tag passie- ren würde, wenn der Korse sich auf leisen Sohlen hinter ihn schleichen und auf einmal eine wutentbrannte Stimme in seinen Ohren gellen würde.

Er beruhigte sie und sagte, dass er diesen Sender in seinem Radio einstellen wird. Dort war wirklich Ry. Er schloss die Augen und klopfte den Rhythmus auf seinen Knien.

Dieser war besorgt, als er um ein Uhr morgens Vanja vor der Eingangstür erblickte. Der Freund runzelte die Stirn, Vanja wusste sofort, dass er nicht gerade in einem günstigen Moment gekommen war.

Ein Uhr morgens wird wohl nie für einen passenden Zeitpunkt angesehen. Er sauste durch das Wohnzimmer, achtete nicht auf die nächtlichen Spielchen seines Freundes und dessen Frau, gelangte ins Schlafzimmer und sanft, um es nicht aufzuwecken, nahm er das kleine Wesen auf den Arm, mitsamt der Decke, in die es eingewickelt war.

Vanja schloss das Auto auf und legte Ena auf den Rücksitz. Er stellte den Kassettenrecorder an, auf jenem Sender wurde noch immer Jazz gespielt.

Das Leben konnte wieder beginnen. Bis zum heutigen Tag hasse ich ihn dafür. Ich bin überzeugt, dass — wäre die Antwort anders ausgefallen — mein Leben jetzt nicht das wäre, was es ist — absurd.

Zwar bezweifle ich, dass es mit dieser anderen Antwort viel besser verlaufen wäre, ich bin, müsst ihr wissen, ein unverbesserlicher Skeptiker , aber warum einem Leben gleich zu Anfang diese göttliche Lüge vorenthalten, diese Möglichkeit der absoluten Distanz, diese vertikale Dimension, die bewirkt, dass alle Dinge und Erscheinungen zuverlässiger und greifbarer werden, und dass sie sich, im Gefüge einer vollkommenen und unantastbaren Hierarchie, einen Platz erobern.

Daher brauchte ich nicht lange überlegen, als mir meine kleine Eli dieselbe Frage stellte. Oh ja, gewiss gibt es Gott. Und um jeglichem Zweifel vorzubeugen, entschied ich, dass ich sie gleich zu ihm führe.

In der St. Markus-Kirche war es, wie immer, ziemlich kalt. Ich knöpfte Eli das Jäckchen zu, nahm sie an die Hand, und führte sie zur Ikone von Christus und der Jungfrau Maria.

Mit dem Finger zeigte ich auf den kleinen Jungen und eröffnete Eli, das sei Gott. Also führte ich sie zur Ikone des gekreuzigten Christus, erklärte ihr, dass das jener kleine Gott sei, nur eben erwachsen geworden, und dass die Tante traurig ist, weil sie schon wusste, dass ihr Sohn so enden würde.

Es folgte eine Salve der klassischen Eli- Fragen, die sich stets auf die jeweils zuletzt erhaltene Antwort beziehen, und welche gewöhnlich mit was, warum, wo, wer, wann und wie beginnen.

Und wer ist sein Vater? Und warum hat ihn der Vater nicht gerettet? Und warum sind wir schuldig? Und was ist das, eine Sünde? Und wie wird er das machen: wiederkommen?

Und wann wird das sein? Sie ist meine kleine Eli, und ich verzeihe das ihr. Und sicher wäre das so weitergegangen bis zu Christis zweiter Ankunft, wäre nicht von irgendwoher Marika in der Kirche aufgetaucht.

Eher für eine Rave-Party als für eine Kirche, aber — so ist sie nun mal, die Marika. Selbst dann nicht, wenn sie ein Pelzchen umhat.

Langsam trat sie ein, ohne mich zu bemerken, zündete demütig eine Kerze an, und stand so selbstverständlich, so gottesfürchtig da, dass ich mich einen Moment lang fragte, ob ich sie nicht mit jemandem verwechselte.

Er trat zu ihr und bat sie hinauszugehen, da sie unpassend gekleidet sei. Das hier ist ein Haus des Gebets, aber ihr macht eine Räuberhöhle daraus!

Oh, kein Stein wird auf dem anderen stehen, das sage ich euch! Na, was glotzt du wie ein Pferd! Pferd, du! Willst du mich etwa hinauswerfen, hä?!

Die sind doch nicht normal! Aber ein Priester, der Ohrfeigen austeilt, das ist schon etwas anderes. Jedes weitere katechetische Gebot erschien mir danach sinnlos.

Ich schlug Eli vor, nach Hause zu gehen. Heute erzählte mir Marika die folgende Geschichte: Gestern war ich auf dem Weg zu einer Party. Unterwegs komme ich an der St.

Markus-Kirche vorbei, einfach so, um die Zeit totzuschlagen. Da macht mich ein Priester an! Hej, ein Priester! Kannst du dir das vorstellen?

Perverser Alter! Nicht mal mehr in der Kirche hat der Mensch seine Ruhe Ich schweige und denke bei mir, dass in jeder Lüge ein Körnchen Wahrheit steckt.

Wir sitzen einander gegenüber, Marika und ich, und ich blicke lange, lange in Marikas Augen. Möchte diesen Blick festhalten. Ich würde lügen, wenn ich euch sagen würde, dass er mich an den traurigen Blick von der Freske erinnerte.

Oder vielleicht ist es so, doch ich darf es euch nicht sagen, weil es ein literarisches Klischee ist, an das kein normaler Mensch mehr glaubt.

Eli jedoch sagte mir heute morgen, dass sie ernsthaft bezweifelt, dass es einen Gott gibt. Aber der Mensch? Der Mensch? Erzähl mir etwas über den Menschen!

Das waren ihre Worte. Ohne jeden Grund haben sie sie ins Irrenhaus gesteckt. Ihre Alten. Hej, kannst Du Dir vorstellen, was das für Idioten waren!

In Filmen sind so normalerweise extrem Verrückte. Ich habe einen Plan: Falls man mich jemals ins Irrenhaus steckt, dann gestehe ich, dass ich wirklich verrückt bin und warte geduldig auf meine Entlassung, während ich vortäusche, meine Tabletten zu nehmen.

Jelenko1 scheint mir keine Person zu sein, der man Glauben schenken sollte. Zyniker würden sagen, wer glaubt schon jemandem mit so einem Namen.

Sein Gesicht ist wie geschaffen für einen Steckbrief. Er ist dünn und hat lange Haare. Ich habe noch nie einen Menschen mit so schwieligen Händen gesehen.

Ich sterbe vor Angst, aber trotzdem fahre ich in seinem Auto mit, in das ich aus freien Stücken eingestiegen bin. Ich bin nicht gerade überzeugt davon, nicke aber zustimmend.

Der nächste Bus ist einfach nicht gekommen. Man sagte mir, dass er in ein, zwei Stunden kommt, vielleicht auch in drei.

Ich könnte ins Motel gegenüber gehen, um mich zu stärken, dort haben sie guten Kräuterschnaps, versicherte mir der Busfahrer, als er mich rausschmiss, weil das Fahrzeug wahrhaftig hoffnungslos bis unters Dach überladen war.

Naiv habe ich gefragt, warum sie die Überladung nicht schon km früher bemerkt haben, als wir losfuhren und ich meine Karte bezahlte.

Man antwortete mir, dass ich mir keine Sorgen machen soll, dass sein Kollege in ein paar Stunden kommen würde. Denn der Bus war voll mit geschmuggelter Räucherware und Zigaretten.

Dir kann es doch egal sein, ob du in einer oder in zwei Stunden ankommst. Aber uns fängt hier das Fleisch an zu stinken.

Der Fahrer kam mir von irgendwoher bekannt vor. Hat er nicht irgendwo Jack the Ripper gespielt? Ich versuchte, mich zu erinnern.

Da dies das wirklich einzige Auto war, das in den letzten Minuten vorbeikam, ging mein Daumen, wie losgelöst von meinem eingefrorenen Verstand, ganz von alleine nach oben.

Ich trampe nie. Nicht mal am Meer. Und im Dunkeln erst recht nicht! Er hielt an. Ich werfe meine Tasche vor und springe rein. Drinnen ist es im Vergleich zu dem Zugwind zwischen dem längst geschlossenem Motel und dem Grenzhäuschen himmlisch warm.

Aus den Lautsprechern brüllt irgend so ein deutscher Punk, wie er vergangene Nacht mit Sprengstoff zufällig seine Liebste in die Luft gejagt hat.

Aber dieser gebräuchliche Euphemismus erscheint mir in diesem Augenblick unersetzlich. So dünn kann nur einer sein, der mal Junky war. Sein langes Haar wäre blond, wenn er es mal waschen würde.

Er bemerkte, dass ich ihn anstarre, so dass ich wieder weggucke. Von einer armseligen Redaktion, müden Fotografen, selbstgefälligen Journalisten.

Und von einem Redakteur, der sich schon seit sieben Jahren scheiden lassen will. Weil ich der andere Teil seiner Seele bin, die von einer Laune des Schicksals getrieben durch die Welt irrt.

Weil seine Frau ihn behandelt wie ein Kind. Weil unsere Beziehung nicht nur purer Sex ist. Die Welt der Tiere und ein pseudoafrikanisches Souvenir, das irgendwie nach nichts aussieht.

Die ans Autodach geklebten Federn schaffen eine irgendwie gespenstische Atmosphäre. Er hat aus Frankfurt einige Sachen runtergefahren, jetzt fährt er mit leerem Auto zurück.

Sein Urlaub ist wie im Fluge vergangen, Montag muss er arbeiten. Als er aber ans Meer gefahren ist, hat er bei Knin genauso eine Frau aufgegabelt, der der Bus weggefahren war.

So fällt es ihm leichter zu fahren. Wenn er mit jemandem redet, fallen ihm die Augen nicht zu. Er wartet darauf, dass meine Aufmerksamkeit nachlässt.

Ich darf nicht einschlafen und bete ein neues Mantra herunter. Ich darf nicht einschlafen. Aber vielleicht nur für einen Augenblick.

Ich horche aufmerksam und öffne die Augen, sobald ich höre, dass er sich bewegt. Kaum hatte ich den ersten Schluck Pina Colada am Strand getrunken und begonnen, mit einem gebräunten Italiener zu flirten, hielt das Auto an.

Slowenische Polizei. Zusammen mit unseren Sachen schob man uns vor ein Röntgengerät. Von wegen Mord oder Vergewaltigung, er hat Drogen in MEINE Sachen gesteckt.

Ich höre, wie mir die Zähne klappern in dramatischem Crescendo. Endet also hier meine Karriere, meine Jugend und mein Leben?

Ich muss fürchterlich pinkeln. Mir kommt es vor, als stünden wir schon Jahre hier. Nach 17 Minuten Durchsuchung geben sie uns die Pässe zurück und wünschen uns lächelnd eine gute Reise.

Ich bemühe mich, vor Erleichterung nicht loszuheulen. Sie haben uns nicht lange gequält. Anscheinend suchen sie nur Drogen und Sprengstoff.

In der Hosentasche drücke ich mein kleines Schweizer Messer. Im schlimmsten Fall kann ich mich mit einer Feile, einer Schere, einem 4 Zentimeter langem Messer, einer Miniaturpinzette oder einem Zahnstocher zur Wehr setzen.

Einige Zeit fahren wir schweigend. Wir hören seine Lieblings- CD. Ich wage nicht, etwas einzuwenden gegen die psychedelischen Paradoxien der Leidenschaften, in die die Stimme von Zeit zu Zeit verfällt.

Erschöpft vom Frieren, von der Angst und von der Musik falle ich wieder in Schlaf. Der Duft von Kaffee wie in der Werbung weckt mich viele Stunden später.

Es ist Tag. Ich kenne niemanden, der in ihm Handschuhe aufbewahren würde. Kassetten, Kondome, "Vileda"- Schwamm - das schon, aber keine Handschuhe.

Ich kenne sogar sehr wenig Leute, die überhaupt das Wort Handschuhfach benutzen. Ich drehe mich zu Jelenko. Er hält das Lenkrad mit den Armen umschlossen, den Kopf auf eine Schulter gestützt, und schaut mich an.

Er sagt, dass er schon einige Zeit so dasitzt und wartet, dass ich aufwache. Die Frau in mir ist ehrlich gerührt. Den Kaffee und den Kuchen verschlinge ich sehr unweiblich in 5 Minuten, und wir setzen die Fahrt fort.

Schon bin ich mir ziemlich sicher, dass er nicht vorhat, mich umzubringen. Ich entspanne mich. Das Gespräch mit ihm ist erstaunlicherweise angenehm.

Er erzählt mir, wie er clean geworden ist. Er hing nie an der Nadel er kann kein Blut sehen, und es ist unpraktisch, bei jedem Schuss das Bewusstsein zu verlieren , war jedoch mal tablettenabhängig.

Dann fing er an, als Schmied zu arbeiten: Pferde beschlagen. Und die spüren genau, wenn jemand nicht O. Das half ihm. Er entschied sich für die Pferde.

Seiner damaligen Freundin verboten die Eltern, ihn zu sehen. Und fuhr fort, mir vom Tod seines Vaters zu erzählen.

Von einer Kindheit, mit Alten, die Gastarbeiter waren. Von seiner Liebe zum Meer. Ich wiederum überrascht von mir selbst erzähle von meinem Leben.

Einem völlig unbekannten Menschen erzähle ich von einer Beziehung, die mich über Jahre aufgefressen hat wie ein Bandwurm.

Erzähle ihm von der Flucht vor weiteren Demütigungen. Von der Entscheidung, bei der Zeitung aufzuhören. Und auch aufzuhören, sie zu lesen. Davon, noch einmal von vorne anzufangen.

Am frühen Abend erreichen wir Frankfurt. Wir halten vor dem Haus meiner Freunde, meine Taschen trägt er mir aus dem Auto.

Er fährt los, bevor sie zu mir runter kommen. Sobald ich vergessen werde, wie nett und interessant er war, werde ich auch keine Lust haben, mich mit irgend so einem Typen zu treffen.

Als ich in Frankfurt ankam, berichtete ich meinen Freunden, wie mich der Bus im Stich gelassen hatte, und wie ich dann von einem ganz netten Typen mitgenommen wurde und Monatelang dachte ich nicht einmal an Jelenko.

Bis heute morgen. Der alte Redakteur hatte nach einer längeren kreativen Krise das schrieb er zu seinem Rücktritt die Arbeit aufgegeben und war in den diplomatischen Dienst gegangen.

Während ich versuchte, mir mit einer Kombination aus Eislimonade, Ventilator und Durchzug Kühlung zu verschaffen, wurde meine Aufmerksamkeit von einem allen Anschein nach unauffälligen Text eines Volontärs geweckt.

Der jährige J. Die Polizei vermutet als mögliches Motiv Raub, als Täter einen unbekannten Anhalter, den der unglückliche J.

Es war ein wunderschöner Tag. Er glaubte, bereits den Duft von Nadelbäumen wahrnehmen zu können und die Grillen zu hören.

Er warf die Tasche in den Kofferraum und überprüfte noch ein letztes Mal, ob alle Fenster und Türen verriegelt waren. Er warf den Wagen an und schaute sich ein letztes Mal um.

Am Anfang der Reise pflegte er immer Radio zu hören. Er hatte beschlossen, den längeren Weg zu nehmen, um noch einmal durch das Zagreber Stadtzentrum zu fahren.

Noch bevor das zweite Lied zu Ende war, ging der Motor aus - einfach so, von selbst. Es gelang ihm nicht, ihn wieder anzuwerfen.

Es war ihm unklar, was die Ursache dafür sein könnte - der Tank war voll, die Batterie in Ordnung, der Wagen war ja fast neu. Er öffnete die Motorhaube und entdeckte nichts.

Er wartete genau eine Viertelstunde, bevor er den Schlüssel erneut drehte. Auch die geöffneten Fenster verschafften keine wesentliche Abhilfe.

Freunde anzurufen war sinnlos. Es war Sonntag, Ende Juli, und niemand hielt sich in der Stadt auf. Er nahm sich vor, nicht die Nerven zu verlieren.

Es gibt Schlimmeres. Vor seinem Haus war ein gelber Bulli geparkt. Die Haustür war weit geöffnet. Der erste war lang und unrasiert. Der zweite war fett und trug Jeans.

Er kannte sie nicht. Boris beobachtete sie. Sie kümmerten sich nicht darum. Was machen Sie denn da, bitte? Das wusste ich nicht Ich kenne ihn nämlich, wissen Sie.

Ich kenne ihn sehr gut und hatte wirklich keine Ahnung, dass er umzieht. Er schaute zur Tür. Aus der Entfernung konnte man an ihr keine Spuren von Gewaltanwendung erkennen.

Die Neugier triumphierte über den anfänglichen Schock. Sie wussten, dass er verreist ist, und dass es keine Menschenseele im Umkreis gibt.

Sie kannten das Auto, wussten aber nicht, wer er war. Er bewunderte ihre Kaltblütigkeit. Noch nie zuvor hatte Boris echte Diebe bei der Arbeit gesehen.

Er war sich nicht ganz sicher, ob sie Profis waren, aber sie wirkten ziemlich überzeugend. Es überraschte ihn, keine wirkliche Abneigung ihnen gegenüber verspürt zu haben.

Sie hatten Schwierigkeiten mit dem Aufladen: die Tür vom Bulli war nicht richtig befestigt, so dass sie gegen Boris' Fernseher knallte.

Der Bildschirm ist das Teuerste, und er geht schnell kaputt. Ihm fiel ein, dass das Fernsehprogramm sehr schlecht war und dass er kaum noch fern sah.

Er bemühte sich, möglichst viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen - lesend. Er hielt die Tür auf, und die Jungs trugen ihn hinein.

Zusammen mit den beiden stieg er die Treppe hinauf zum Badezimmer. Der Stecker der Waschmaschine war bereits herausgezogen.

Der Wasserschlauch war vom Waschbecken heruntergenommen und eingewickelt. Er hatte sie sowieso nie gemocht. Sie machte die Klamotten kaputt.

Seine Lieblingshose hatte sie ruiniert. Seit langem hatte er sich vorgenommen, eine neue zu kaufen.

Es war ein uraltes, riesiges Gerät, und sie schafften es kaum, es hochzuheben. Er achtete darauf, die Wände nicht zu beschädigen, es waren ja erst sechs Monate seit dem letzten Malern vergangen.

Sie atmeten tief durch, als die fette Sau endlich im Bulli war. Sie brachte sie ganz schön ins Schwitzen, alle drei.

Kruno war sehr rot im Gesicht. Der Hausherr hätte bestimmt nichts dagegen. Boris ging das Bier holen. Als er den Flaschenöffner suchte, erblickte er in der Schublade das Schweizer Taschenmesser, das er vergessen hatte einzupacken.

Es war ihm ein liebes Erinnerungsstück. Er steckte es in seine Hosentasche. Dieses kleine Messer war ihm ans Herz gewachsen.

Das Bier war sehr kalt. Er dachte daran, dass Kruno Alkohol meiden sollte. Er ging ins Wohnzimmer zurück. Die Typen schauten sich gleichgültig die Bilder an.

Sie setzten sich auf die Couch und machten das Bier auf. Natürlich tranken sie aus der Flasche. Boris machte das Messer in der Tasche immer wieder auf und zu.

Es war stärker als er. Boris half ihnen, den dicken Perserteppich einzurollen und zum Bulli zu tragen.

Der Bulli war fast voll. Dennoch musste er sich selbst eingestehen, dass die Bekanntschaft mit ihnen - wenn auch so kurz - für ihn eine neue und sehr interessante Erfahrung war.

Es ist nicht gesund, wisst ihr. Nehmt sie, wenn ihr möchtet, aber tut's lieber nicht. Jemand musste auf den mit all den wertvollen Sachen vollgeladenen Bulli aufpassen.

Nicht, dass sie ihm etwas bedeuteten, aber es wäre doch nicht sonderlich schön gewesen, wenn ihnen etwas passieren würde nachdem man sich so viel Mühe gegeben hatte.

Sie kamen wieder. Mario setzte sich auf die Fahrerseite. Boris hatte schon Luft geholt, um ihnen nochmals zu erklären, dass Mikrowellenessen ungesund sei, sagte dann aber doch nichts.

Er verabschiedete sich. Sie wünschten sich gegenseitig alles Gute, und die beiden winkten ihm sogar.

Hier ist ein dunkelhäutiges junges Model mit scheinbar polynesischer Herkunft komplett auf einem einfachen Boot als Catch- Visual abgebildet.

Sie sitzt dabei auf dem Bug, dem Vorderteil des Bootes. Das Boot wurde nicht komplett abgebildet, es ist also nicht erkennbar, ob sie tatsächlich allein ist.

Sie lehnt sich mit ihren Armen auf dem Boot ab und trägt eine Blumenkette, die ihre Brust verdeckt. In ihren offenen, dunkelbraunen und welligen Haaren hat sie auch eine Blume über dem Ohr.

Der Hintergrund ist Wasser in vielen verschiedenen Blau-Nuancen. Die Haut des Models wirkt sehr gepflegt, jung und gebräunt. Ihr Gesicht wirkt natürlich schön und nicht geschminkt.

Ihr Mund ist leicht geöffnet und ihre Blickrichtung scheint sich auf die Produktabbildungen nach rechts unten zu beziehen.

Le soleil. Die Produkte von Polysianes selbst als Key- Visual sind im unteren rechten der Anzeige abgebildet. Zumal das polynesische Model wohlmöglich genetisch schon von allein eine gesunde Bräune hat und ihr die Sonne nicht viel Schaden zufügen kann, da sie es gewohnt sein müsste.

Für deutsche Rezipierende wäre diese Werbeanzeige also nicht so historisch assoziierbar. Das Bild der Frau ist hier die Exotin.

Sie scheint an einem geheimnisvollen paradiesischen Ort zu leben, wo die Sonne häufig scheint. Somit wird hier eine Pathos-Strategie angewendet.

Mikroanalyse Block Kosmetik und Hygieneprodukte: Biotherm Die vorliegende zweiseitige Werbeanzeige bewirbt ein Produkt von Biotherm. Biotherm ist eine französische und somit kulturgebundene Marke, die entstanden ist und Thermalplankton aus den Bergquellen von Molitg-Les-Bains beinhaltet.

Es handelt sich dabei um ein selbstgemachtes Foto, meist mit dem Handy, das eine Momentaufnahme von sich selbst zeigt.

Die Betrachtenden werden jedoch nicht viel mit der Zahl anfangen können, es müsste zunächst berechnet werden, wie viele Tage die Creme Feuchtigkeit liefert.

Wasser verweisen. Parabene sind Konservierungs- stoffe. Die bildliche Ebene lässt sich in ein und zwei Drittel aufteilen. Auf dem rechten Drittel hebt sich das Produkt als Key-Visual mit den meisten Textbestandteilen ab.

Farblich wurde dieser Teil vertikal aufsteigend in sehr dunklen Blautönen bis hin zu helleren Blautönen gehalten. Es scheint so, als wäre sie soeben im Meer baden gewesen, da der Hintergrund mit Horizont als Meer wahrgenommen werden kann.

Sie scheint ein blaues Handtuch um sich herum gewickelt zu haben und es sind Wassertropfen in der Umgebung zu erkennen. Das Model wurde bis zum Brustansatz abgebildet und ist hellhäutig.

Ihre Haare sind braun und kurz. Sie wirkt ungeschminkt und sehr natürlich, ihre Haut strahlend und makellos. Neben der ikonischen Abbildung des Produktes selbst in Blautönen und in Anlehnung an Wasser, scheint das Produkt auf Wasser oder Wasserbläschen, die gerade hinaufsteigen, zu schwimmen.

Sie dienen somit als Focus-Visuals. Das Produkt selbst ist geöffnet und wirkt wie eine sich öffnende Muschel, nur hier ist keine Perle zu sehen, sondern die blautönige Creme von Biotherm, die wie die Perle ebenso ihre Ursprünge aus dem Meer hat.

Das Bild der Frau ist ein sehr natürliches und zielt auf Nacktheit und Reinheit ab. Frauentyp bei dieser Anzeige ist die sinnliche Schöne. Somit wird suggeriert, dass die Haut einer Frau ein wichtiger Bestandteil eines ausgeglichenen Lebens sei.

Verwendet wurde hier ein Mix aus der Logos- und Pathos-Strategie. Letztere, da Textbestandteile wie u. Die Textbestandteile, die auf die Wirksamkeit und Wissenschaftlichkeit Bezug nehmen, gründen auf der Logos-Strategie um rational begründen zu können, das Produkt anderen vorzuziehen.

Eingebettet wurde die Anzeige nach einer Produktwerbung, gegen Hautflecken und vor einem Artikel über ein Fotoshooting an einem Strand von Mexico.

Somit wurde das Thema der Haut weiter fortgeführt und könnte mit Biotherm verbessert werden. Zugleich passt der Strand in Mexico zum bildlichen Teil des Meeres der auf Anzeige selbst zu sehen ist.

AM ABEND: Jugendlich frisch wie am Morgen. Sie dienen dazu, Vertrauen zu schaffen und auch anspruchsvolle Hauttypen von der Qualität des Produktes zu überzeugen.

Zudem erweckt diese Information den Eindruck, wissenschaftlich getestet worden zu sein. Durch diese Erklärung kann zusätzlich Glaubwürdigkeit in das Produkt geschaffen werden, da es Wissenschaftlichkeit evoziert.

BIS ZUM ABEND. FÜR DIE ZUKUNFT. Was mit Bestform gemeint ist, wurde ebenfalls im Abb. Hintergrund bilden helle Blautöne, die auf Meer und Himmel hindeuten und somit die Assoziation von Wasser und Feuchtigkeit zum Produkt bilden.

Die rechte Seite der Anzeige stellt die Produkte ikonisch in Grüntönen dar und hebt sie mit verstärkten Blautönen und wellenähnlichen Elementen vor, die zusätzlich an Meerwasser, Frische und Reinheit erinnern.

Das Model ist hellhäutig, hat braune Augen und hat im Gegensatz den Mund leicht geöffnet, und blickt in Richtung der Betrachtenden.

Sie wirkt nackt, da es kein Kleidungsstück an ihr zu erkennen gibt. Somit lassen sich viele Übereinstimmungen der französischen und deutschen Anzeige auch hinsichtlich der Textbedeutungen finden.

Im Gegensatz zur französischen Anzeige für Biotherm hat das Model nicht kurze braune Haare, sondern lange braune Haare. Dabei muss es sich um eine Fotoretusche handeln, da es zum einen viel zu lange dauern würde, bis das Model wieder lange Haare hätte und zum anderen da das Model Leighton Meester eigentlich auch lange Haare trägt.

Das könnte daran liegen, dass die stereotypische Vorstellung einer Französin mit braunen kurzen Haaren verbunden wird.

Darüber hinaus wirkt das Model auf der deutschen Anzeige auch weniger natürlich und eher geschminkt. Der Typ Frau ist hier der Typ der sinnlichen Schönen.

Eingebettet wurde die Anzeige nach einer Werbeanzeige für ein Parfum von Paco Rabanne und vor einem Artikel zu Definitionen, was das Magazin Cosmopolitan ausmacht.

Mikroanalyse Block Mode: MIM Die vorliegende Anzeige wirbt für Mode der französischen Marke MIM Somit handelt es sich um eine kulturgebundene Marke.

Kleidung von MIM ist etwas preisgünstiger und richtet sich an junge Frauen. Rechts oben ist das Markenlogo in Form einer Wort- und Bildmarke mit einem schwarzen Hintergrund eingerahmt.

Dabei wurde der Preis in fetter Schrift hervorgehoben und die Betrachtenden erfahren, dass es sich um das T-Shirt auf der Anzeige handelt.

Der erste Textteil wurde dabei leicht schräg angeordnet, wodurch ein dynamischer Effekt entsteht. Auf der visuellen Ebene ist ein hellhäutiges Model bis zu den Knien abgebildet.

Sie fungiert als Catch-Visual. Dabei hält sie einen Ghettoblaster mit den Händen fest, der auf ihre Schulter lehnt.

Dadurch entsteht ein sehr jugendliches und cooles Image. Das Model hat lange braune Haare, die leicht im Wind oder dem Schall des Ghettoblaster zu wehen scheinen.

Sie ist geschminkt, trägt einen Ohrring und Armbänder an einem Arm. Ihre Fingernägel sind hellblau lackiert. Dazu trägt sie eine sehr kurze Jeans Hose und ein buntes Oberteil, was das Key-Visual dargestellt.

Ist mit der scheinbaren Magnetisierungswirkung das T- Shirt von MIM und dem Model gemeint? Oder ist die magnetische Anziehung auf das Model mit dem T-Shirt und den Ghettoblaster bezogen?

Auch ergäbe sich die Assoziation des Models zu einem Geschäft oder Mode von MIM. Im übertragenden Sinne könnte auch die Wirkung mit der Mode von MIM gemeint sein, nämlich dass Mode von MIM besonders gut Männer anzieht und somit metaphorisch als Männermagnet identifizierbar wäre.

Der Typ Frau, der hier dargestellt wurde, ist ein jugendlicher, selbstbewusster Typ. Das Model wirkt lässig und erotisierend, da sie wenig Kleidung trägt.

Ursprünglich ist das Tragen eines Ghettoblaster für die afro-amerikanische Hip-Hop Szene aus den New Yorker Vierteln bekannt.

Sie scheint also mit der MIM Mode besonders hip und cool zu sein und zu wissen, was sie will. Somit wurde hier eine Pathos-Strategie verwendet.

Die Anzeige ist eingebettet in einen Artikel über eine Beziehung zwischen einer älteren Frau und ihrem jüngeren Mann und vor einem Artikel über zwei Frauen, die Videos mit einer Kamera drehen.

Wenn die LeserInnen also keinen jüngeren Mann abbekommen, dann sollten sie wohlmöglich MIM Mode kaufen, um somit jung zu wirken und junge Männer anzuziehen oder MIM Mode für private Videodrehs zu kaufen.

Mikroanalyse Block Nahrungsmittel und -ergänzungen: Canderel Die vorliegende Werbeanzeige wirbt für die nicht kulturgebundene Marke Canderel.

Das Unternehmen Merisant mit Sitz in Chicago vertreibt seit der Gründung , neben der Marke Canderel auch die Marken Equal oder Pure Via Stevia.

Der zweite Teilsatz wurde rot umrahmt und nicht schräg angeordnet. Dadurch erhält der Rezipierende Informationen zu den Inhalts- stoffen und erfährt, dass es sich um ein Zuckersatzprodukt handelt und zudem keine Kalorien enthält.

Dabei handelt sich um ein nationales Ernährungsprogramm für die Gesundheit französischer Familien. Auf bildlicher Ebene fällt zunächst auf, dass es sich bei dieser Anzeige um eine Zeichnung bzw.

Der Hintergrund ist in einem Rosa Farbton gestaltet und erzeugt eine Assoziation zu Liebe. Die abgebildete Frau ist dunkelhäutig, was an die ethnische Diversität in Frankreich appelliert.

In ihrer linken Hand ist ein Handy angedeutet. Auf der rechten Seite der Anzeige lässt sich eine Darstellung einer hellhäutigen Männerhand mit schwarz-gelbem Ärmel und ein angedeutetes Knie in schwarzer Farbe erkennen.

Die dargestellte Frau scheint ihn gerade zu fragen, ob er nun ihre Nummer haben möchte. Auffällig ist, dass die dargestellte Frau in einer stehenden Position zu sehen ist, während der Mann zu sitzen scheint, wodurch die Position der Frau dominant wirkt.

Es scheint also mit dem Canderel Produkt leichter zu sein, sich körperlich einem bestimmten Schlankheitsideal zu nähern. Die Frau ist in dieser Anzeige ein Objekt und mit der Partnersuche und darauf folgenden Akt der Reproduktion verbunden.

Die Anzeige bildet eine dunkelhäutige Repräsentation einer Frau ab. Hierdurch entsteht der Eindruck, dass gerade andere dunkelhäutige Ethnien lediglich an Koitus interessiert sind.

Folglich ist Schlankheit als Norm und Schönheitsideal anzusehen. Im Gegensatz zur dargestellten Frau zählt das körperliche Aussehen des Mannes dabei jedoch nicht.

Das Klischee, das Frauen auf ihre Figur und ihr Aussehen achten müssen, um einen Partner zu finden, wurde hiermit bestätigt.

Als Strategie wurde hier eine Pathos-Strategie verwendet, da emotionale Reize verwendet werden. Die Repräsentation der Frau in der französischen Cosmopolitan Die weiblichen Models werden häufig mit dem Oberkörper abgebildet Siehe Anhang Tabelle 3.

Gerne werden auch einzelne Körperteile hervorgehoben, wie z. Vorwiegend sind sie bekleidet und selten nackt, lediglich drei Prozent der Werbeanzeigen zeigen Models komplett nackt Siehe Anhang Tabelle 3 , es werden dabei aber intime Körper- teile verdeckt.

Neben dem typischen jungen Model, lassen sich ebenfalls ältere Frauendarstellungen finden. Positiv zu vermerken ist, dass die französischen Ausgaben öfters andere Ethnien darstellen, somit sind ebenfalls Models mit asiatischer oder afrikanischer Herkunft vertreten.

Der hellhäutige Typ mit braunen Haaren scheint für Frankreich gegenwärtig das Ideal darzustellen Siehe Anhang Tabelle 3. Models mit braunen Haaren sind auf 44 Prozent der Anzeigen zu sehen, darauf folgen Models mit blonden Haaren zu 32 Prozent.

Auch Models mit roten Haaren als auch schwarzen sind vertreten, aber sie machen nur einen kleinen Teil der Anzeigen aus. Wenn sie aktiv gezeigt wurden, dann beim Laufen, im Wasser oder mit gymnastischen Verrenkungen.

Berufliche Assoziationen werden gar nicht gemacht. Häufig findet sich als Hintergrundmotiv Wasser oder Meer. Werbeanzeigen mit weiblichen und männlichen Models werben für Parfum oder Mode.

Häufig sind sie dabei nur leicht bekleidet oder nackt angedeutet. Die Bildausschnitte lassen die Models oft engelhaft und verträumt wirken.

Oft wirken sie dabei auch sehr natürlich. Die Models sind dabei häufig nur leicht bekleidet, nackt und liegen oder sitzen in verführerischen Posen.

Oft werben sie dabei vor allem für Parfum. Eine Werbung in der französischen Cosmopolitan Septembre-Ausgabe zeigt z.

Ebenfalls wirbt eine Anzeige für eine Apotheken-App, bei der eine Repräsentation einer weiblichen Apothekerin abgebildet ist. Beide bezogen sich dabei auf Inhaltsstoffe, die mit der Inselgruppe Französisch-Polynesien verbunden sind.

Dabei wird auf die koloniale Verbindung zwischen Frankreich und Polynesien verwiesen und auf besonders natürliche Produkte von einem weit entfernten paradiesischen Ort.

Am Beispiel von Pennyblack Abb. Die Models wirken vorwiegend dadurch älter, da sie sichtbar Falten erkennen lassen.

Auffällig war eine Anzeige von American Vintage, die ein Model mit grauen Haaren abbildet. Es lässt sich jedoch festhalten, dass die Rolle der Mutter oder Hausfrau somit, zumindest in den Cosmopolitan Ausgaben, fast komplett verschwunden ist.

In der Analyse waren es vor allem Film-Stars wie Penelope Cruz oder Scarlett Johansson. Sie dienen vor allem dazu, Produkte zu personifizieren und bei den Rezipieren- den Vertrauen aufzubauen.

Auswertung der vier Werbeblöcke der französischen Cosmopolitan Autowerbung Autowerbung wird tendenziell immer mit Mode verbunden.

Das Auto sollte im Design möglichst modisch sein und zum gegenwärtigen Trend passen. Dabei wird werbestrategisch vorwiegend auf emotionale als auf rationale Kaufentscheidungen gesetzt.

Werbung für Nahrungsmittel- und Nahrungsmittelergänzungen Nahrungsmittel sind in den französischen Werbeanzeigen entweder komplett ohne Models wie für Alkohol oder Müsli, oder sie werden mittels Comic-Repräsentationen angedeutet.

Im Gegensatz dazu werden Models immer dann abgebildet, wenn es sich um Nahrungsmittelergänzungen handelt, die einen Diäteffekt oder straffere Haut bewirken sollen.

Folglich erscheint das Idealbild einer typischen Französin darauf ausgerichtet zu sein, sich kalorienreduziert zu ernähren, um somit schlank zu sein und zu bleiben.

Modewerbung Häufig überwiegt der bildliche Teil mit der beworbenen Mode. Calvin Klein. Werbung für Kosmetik und Hygieneprodukte Marken wie Sephora oder Clarins werben häufig mit anderen Ethnien für ihre kosmetischen Produkte.

Die Marke Clarins zeigt dabei fast immer ein hellhäutiges und ein dunkelhäutiges Model. Parfumwerbung beinhaltet oft erotische Darstellungen von Frauen, die sich gerade auf einem Bett räkeln oder nackt auf einer Couch liegen.

Besonderheiten74 In der französischen Cosmopolitan wurden auch Anzeigen für Empfängnisverhütung abgebildet. Mit dieser Werbung wurde auf Mütter und ihre Babys abgezielt, was den Effekt erzeugt, dass Evian Wasser besonders rein und gut ist, da es auch Babys trinken können.

Auswertung der Mikroanalysen der deutschen und französischen Cosmopolitan Werbeanzeigen Autowerbung Beide Tochtermagazine werben für ein Automobil mit der Assoziation zur Mode.

Das Auto wird somit mehr als modisches Accessoire angesehen und weniger als Nutzgegenstand. Kulturelle Unterschiede sind vor allem beim Aufbau des Settings, d.

Toyota wirbt herbei mit typischen französischen Elementen, wie dem Geländer hinter den Fenstern. SEAT wirbt dagegen mit Hochhäusern der Stadt Frankfurt am Main im Hintergrund.

Wichtig erscheint bei beiden die Haut einer Frau zu sein. Es gilt sie zu pflegen, damit sie rein, natürlich und makellos erscheint. In der deutschen Ausgabe war es das blonde Supermodel Doutzen Krous, in der französischen die braunhaarige Eva Longoria.

Ansonsten wurden die Anzeigen, bis auf das Produkt selbst, gleich gestaltet. Es wurden für die deutsche Anzeige Textteile aus der französischen Formulierung übersetzt.

Für Feuchtigkeitscremes von Biotherm unterscheiden sich, bis auf die beworbenen Produkte, die jeweiligen Werbeanzeigen auch kaum. Es wurde sogar dasselbe Model abgebildet.

Jedoch hat sie in der französischen Anzeige kurze Haare und nicht lange, wie in der französischen Anzeige. Modewerbung Die Anzeige von MIM zeigt ein eher jugendliches Model, das rebellisch und selbstbewusst wirkt.

Die Schlagzeile verwies hierbei auf mehrdeutige Assoziationen, in erster Linie aber auf eine amouröse Verbindung.

Da sie als einziges weibliches Model vor vier weiteren Männern posiert, entsteht zudem eine Objektwirkung. Das Model wurde hierbei auf den Körper reduziert, da kein Kopf sondern vorwiegend der Unterkörper dargestellt wurde.

Auffällig hierfür war auch, dass eine dunkelhäutige Repräsentation einer Frau gewählt wurde. Für Haselnuss Sünde von Rewe wurde zwar das Gesicht abgebildet, jedoch wirkt das Model verführerisch provozierend, da sie einen Finger lustvoll an ihre Lippen hält.

Beide Nahrungsmittelanzeigen wirken besonders sexistisch und erotisierend und lenken vom eigentlichen Nutzen des Produktes ab.

Schlüsselwörter Analyse der Werbeanzeigen An Heiko Motschenbachers Ansatz zur Dekonstruktion sprachlicher Genderkonstruktionen Siehe Motschenbacher: anknüpfend, interessiert mich inwieweit die deutschen und französischen Cosmopolitan Zeitschriften ein ähnliches Sprachvokabular benutzen, um Frauen mittels bestimmter Wörter zu kategorisieren, anzusprechen oder zu stereotypisieren.

Für die Analyse mittels des Programms Antconc lege ich zunächst Oberbegriffe fest. In einem zweiten Schritt arbeite ich die häufigsten Wörter, die in die Bereiche der Oberbegriffe passen, heraus und vergleiche beide Korpora miteinander.

Die häufigsten und auffälligsten Wörter, die in beiden Tochtermagazinen vorkommen, ergeben dann die Schlüsselwörter. Ich stelle sie für Vergleichszwecke grafisch dar.

Darum ist es sinnvoll, sie mit den französischen Ausgaben hinsichtlich der körperbezogenen Anglizismen zu vergleichen.

Dadurch lässt sich festhalten, dass in beiden Kulturen die Pflege dieser Körperpartien besonders wichtig ist und zu dem Idealbild der Frau beiträgt.

Erklären lässt sich diese Häufigkeit durch die beworbenen kosmetischen Produkte, die sich sehr häufig auf Cremes für die Haut oder Haarwaschmittel und Pflegeprodukte der Haare beziehen.

Es ist ein französisches Wort und bezieht sich auf den Hautton des Gesichts und scheint in beiden Kulturen zum Ideal der Frau beizutragen.

Schönheit als Ideal ist folglich in beiden Kulturen wichtig. Bei den französischen Ausgaben kam das englische Wort lediglich einmal vor.

Schlankheit öfter verwendet. Grundsätzlich wurden die französischen Schlüssel- wörter immer als selbiges benannt, wodurch sich keine Wortcluster ergeben.

Die Tendenz zu einem natürlichen Aussehen ist somit gegeben. Sexualisierende und genderbezogene Slogans, Schlagzeilen und Produktnamen Während der Analyse fiel auf, dass viele Textbestandteile der Werbeanzeigen mit sexualisierenden und genderbezogenen Elementen werben.

Die Textbestandteile verstärken sich zudem in Verbindung mit den abgebildeten visuellen Elementen und vor allem weiblichen Repräsentationen.

Mit genderbezogenen Inhalten meine ich eben jene Bestandteile, die eine Geschlechtsidentität konstituieren und vermeintlich verhaltenstypische Normen für ein Geschlecht produzieren bzw.

Auffällig war, dass besonders Schlagzeilen mit genderbezogenen Aussagen werben. Dadurch werden Frauen hier erotisierend dargestellt. Auch hier werden Frauen auf die Suche nach Liebe und folglich mit der Partnersuche, als auch emotionalen Bedürfnissen assoziiert.

Somit wurde eine Schwäche zu einer Stärke erhoben, die letztlich von der Anzeigenbedeutung wieder vernichtet wird.

Das FIAT Modell ist ein Cabriolet, indem ein weibliches Model aus dem hintersten Teil des Autos herausguckt. Dadurch wird hier mit Bedeutungszuweisungen gespielt.

Denn durch Canderel scheint es möglich geworden zu sein, das Licht beim Liebesakt anzulassen, da die Frau jetzt schlank genug ist, um sich nackt zu zeigen.

Der Slogan ist genderbezogen, da die Werbung wie bereits in der Mikroanalyse erläutert, für weibliche Konsumentinnen wirbt. Daraus lässt sich erkennen, dass Frauen schön, rein und vor allem natürlich aussehen sollten.

Auch Produktnamen erscheinen sexualisiert, so z. Folglich suggeriert das Produkt eine Wirkung, nämlich der Liebe, die mit dem Parfum erreicht werden kann und die weiblichen Rezipierenden mit emotionalen Bedürfnissen reizen will.

Eine andere Anzeige wirbt zudem für Joghurt von Taillefine. Das Auto wird somit personifiziert.

Dadurch sollen die weiblichen Rezipierenden sich durch emotionale Reize, hier der Liebe, angesprochen fühlen.

Die weibliche Zielgruppe wird dadurch auf romantische Merkmale reduziert. Denn zum einen werden auf der Anzeige Frauen dargestellt, die sich um einen überdimensionierten Parfum Flakon räkeln und zum anderen wird mit der chemisch-biologischen Anziehung durch den Geruch eines möglichen männlichen Partners gespielt.

Adam ist ein Männername, somit wird das Auto als männlich personifiziert. Überdies werden Frauen auf ihre angebliche Rolle als Hausfrau hingewiesen.

Alle Beispiele zeigen, wie mit Geschlechterstereotypen gespielt wird, was eben genau diese fördert, indem sie aufrecht erhalten werden.

Überdies werden Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität als Norm vorausgesetzt. Exkurs: Das Männerbild der Werbeanzeigen in der Cosmopolitan Auch Werbeanzeigen mit Männern und für Männer lassen sich entdecken.

Im zweiten Teil werde ich die französischen Ausgaben diesbezüglich untersuchen. Dabei dienen mir ebenfalls Werbeanzeigen, die nicht im festgelegten Analyse-Korpus enthalten sind.

Das männliche Model wirkt trainiert, gepflegt und gutaussehend. Dabei lächelt das männliche Model das weibliche an. Eine weitere Anzeige wirbt für Strümpfe von Item m6 mittels eines männlichen Models, das seitlich von einem weiblichen steht.

Er trägt lediglich eine Unterhose und knielange Socken in schwarz. Das männliche Model scheint dem weiblichen verfallen zu sein, denn das weibliche wirkt eher dominant und besitzergreifend auch da sie ihn scheinbar am Kopf festhält.

Dabei ist sein Rücken nackt, er scheint lediglich eine schwarze Hose zu tragen. Dabei umschlingt er die Hüften des weiblichen Models, das ihn mit ihren Händen um den Hals und das Gesicht fasst.

Es wirkt so als würde er sie küssen wollen, während sie gerade zu den Betrachtenden schaut. Die Frau wirkt damit wie ein Sexobjekt, was scheinbar durch die Wirkung des Parfums erreicht werden kann.

Aldiana, ein Reiseanbieter, wirbt mit einem nackten Männeroberkörper, der muskulös und stark wirkt und gerade ein Segel festhält.

Das hellhäutige männliche Model scheint dabei schon etwas älter zu sein, da er bereits graue Haare und Falten im Gesicht aufweist.

Jedoch wirkt er aktiv und abenteuerlustig. Sein Gesicht ist dabei zur linken Seite gedreht. Er trägt einen Vollbart und scheint längere Haare zu haben.

Eine Anzeige für eine Canon Kamera zeigt zwei Männer, die sich sportlich mit dem Ringen betätigen, wodurch der kämpferische und männliche Stereotyp bestätigt wird.

Das Männerbild in der französischen Cosmopolitan Die Anzeige für die Marke Pepe Jeans, zeigt ein männliches Model mit einem weiblichen auf einer Pferdestatue.

Er hält das weibliche Model dabei am Bauch fest und schaut an ihrer Schulter an ihrem Körper herab.

Auch hier wird die Frau als ein Objekt wahrgenommen und vom männlichen Model gehalten und beschützt. Für die Automarke Ford wirbt ein fast nackter trainierter Mann.

Er ist lediglich mit einer Badehose bekleidet ist und wirbt für ein neues Automodell, bei dem Schlüssel unnötig geworden sind und sich die Betrachtenden fragen sich, wo das männliche Model jetzt die Autoschlüssel versteckt hat, was die Blickrichtung auf die Unterhose lenkt und den Mann auf sein e Körperteil e reduziert.

Beide sind förmlich gekleidet, er scheint ihr dabei etwas zu zeigen oder zu erklären, was sie zu amüsieren scheint. Sie legt dabei ihre Hand auf ihre linke Brust in Richtung Herz, sodass sie schon fast auf seinem Oberkörper aufliegt.

Er lehnt sich dabei auf einen Unterarm und ist mit einem blauen Pullover gekleidet und hat ebenfalls blaue Augen. Er wirkt etwas verträumt und traurig, was vom typischen Stereotyp abweicht.

Er ist dabei mit einer Hose und einem T-Shirt bekleidet und hockt in einem scheinbar leeren Raum. Er wirkt sehr männlich und trainiert, dieser Effekt entsteht vor allem durch seine trainierten und tätowierten Arme.

Eine weitere Anzeige die für Uhren von Calvin Klein wirbt, stellt ein männliches Model dar, dass den Arm um den Hals des weiblichen Models legt, wodurch ein besitzergreifender Effekt entsteht.

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Dieser Beitrag hat 1 Kommentare

  1. Tugore

    Es nicht ganz, was mir notwendig ist. Wer noch, was vorsagen kann?

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